Spende

Landsmannschaft spendet ihr Vermögen

illi Janßen (rechts) besuchte mit Helga (links) und Friedhelm Hoffmann das von Lucyna Krzeminski geleitete Hospiz Mutter Teresa.

illi Janßen (rechts) besuchte mit Helga (links) und Friedhelm Hoffmann das von Lucyna Krzeminski geleitete Hospiz Mutter Teresa.

Foto: Sebastian Blesel

Iserlohn.   Ostpreußen-Gruppe bedenkt im Zuge ihrer Auflösung das Hospiz Mutter Teresa mit 500 Euro.

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Schweren Herzens hatte die Landsmannschaft Ostpreußen im Herbst vergangenen Jahres ihre Auflösung angekündigt. „Für uns ist eine Ära zu Ende gegangen“, sagte Lilli Janßen, die Vorsitzende der Landsmannschaft, die keinen Nachfolger mehr gefunden hat. Sie sowie Helga und Friedhelm Hoffmann haben jetzt das Hospiz Mutter Teresa besucht, um den restlichen Kassenbestand der Landsmannschaft für einen guten Zweck zu spenden.

Leiterin Lucyna Krzeminski freute sich einerseits über die 500 Euro, auf der anderen Seite zeigte sie sich auch traurig über das Ende der Landsmannschaft. „Es fehlten die Jüngeren, viele Mitglieder sind bereits über 90 Jahre alt“, erfuhr sie von Lilli Janßen, die die Spende an das Hospiz angeregt hatte. „Ich hatte schon viel in der Zeitung davon gelesen, war aber noch nie da. Mein Mann, der letztes Jahr gestorben ist, wäre vielleicht auch ins Hospiz gegangen“, sagt Lilli Janßen, die sich mit dem Ehepaar Hoffmann die Einrichtung von Lucyna Krzeminski zeigen ließ.

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