Bürgersorgen

Lkw-Verkehr vom Steinbruch bleibt ein großes Ärgernis

Zur Gesprächsrunde über die Zukunft von Lasbeck

Foto: Stefan Janke

Zur Gesprächsrunde über die Zukunft von Lasbeck Foto: Stefan Janke

Lasbeck.  Die SPD Letmathe hatte zum Bürgergespräch in Lasbeck eingeladen.

Der Steinbruch müsse sich nach dem Dorf richten und nicht umgekehrt. Dieser Forderung gaben zahlreiche Lasbecker Ausdruck, die auf Einladung der Letmather SPD am Samstag in die Alte Schule gekommen waren. Neben der Ortsvereinsvorsitzenden Martina Matner-Kißler war der stellvertretende Bürgermeister Michael Scheffler nach Lasbeck gekommen, um sich anzuhören, wo den Bürgerinnen und Bürgern der Schuh drückt.

Und da gab’s genügend Themen, angefangen bei Kehrwagen, die neuerdings nicht kommen, verstopften Gullis, fehlenden Bussen am Sonntag und der dunklen Haltestelle bis hin zum Ärgernis Nummer eins – dem Lkw-Verkehr vom Steinbruch.

„Morgens um sechs geht’s los, dann ist an Schlaf nicht mehr zu denken“, beschreibt eine Frau die Lage. Dabei ist die Lärmbelästigung – auch durch im Stau stehende Laster und laute Fahrer – das geringere Übel. „Es gibt Fahrer, die deutlich zu schnell und rücksichtlos fahren“, beschwert sich ein Lasbecker, der sich um die Sicherheit der Fußgänger – alt und jung – sorgt. Der Ruf nach einem Starenkasten wird laut. Es müsse etwas getan werden.

Michael Scheffler regte an, dass die Stadt das Gespräch mit dem Steinbruchbetreiber suchen soll, um die weitere Erfüllung alter Vereinbarungen einzufordern. „Die Fahrer stehen aber auch unter Druck“, erklärte der Sozialdemokrat.

Und doch ist Resignation spürbar in Lasbeck: „Darüber haben wir doch schon vor 35 Jahren geredet“, kommentierte ein älterer Herr die Diskussion.

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