Hochwasser

Löschgruppen sichern Deich in Borken

Drei Löschgruppen der Iserlohner Feuerwehr haben bei der Bekämpfung des Hochwassers in Isselburg nahe der niederländischen Grenze geholfen.

Foto: Kreis Borken

Drei Löschgruppen der Iserlohner Feuerwehr haben bei der Bekämpfung des Hochwassers in Isselburg nahe der niederländischen Grenze geholfen. Foto: Kreis Borken

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Letmathe/Borken.  16 Mitglieder aus den Löschgruppen Oestrich, Untergrüne und Lössel haben am Wochenende in Isselburg nahe der niederländischen Grenze geholfen, einen Deich gegen Hochwasser zu verteidigen.

Nachdem es im dortigen Kreis Borken in der Nacht zu Freitag sehr starke Regenfälle gegeben hatte, war am Vormittag Katastrophenalarm ausgelöst worden. Allein am Freitag gab es mehr als 700 Einsätze für die Feuerwehr. Um die Blauröcke, die ununterbrochen im Einsatz waren zu verstärken bzw. abzulösen, wurde am frühen Samstagmorgen die so genannte überörtliche Hilfe angefordert und die Bereitschaft 4 des Regierungsbezirks Arnsberg über die Leitstelle der Feuerwehr in Dortmund alarmiert.

Daraufhin machten sich 70 Feuerwehrleute aus dem gesamten Märkischen Kreis auf den Weg. Mit 14 Fahrzeugen trafen sie sich an der Feuerwache in Hohenlimburg, um zunächst nach Raesfeld in den Kreis Borken zu fahren, wo sie dann ihre Einsatzorte erfahren haben. Außer den Kräften aus Oestrich, der Untergrüne und Lössel, die unter anderem durch Abpumpen helfen mussten, dass die Deiche der Issel halten, waren noch Feuerwehrleute aus Balve, Altena, Plettenberg, Werdohl, Meinerzhagen, Schalksmühle und Nachrodt-Wiblingwerde dabei. Im Rahmen der „überörtlichen Hilfe“ waren zudem Feuerwehrkräfte aus den Bereichen Warendorf/Münster, Gelsenkirchen, Olpe und Bielefeld/Detmold vor Ort.

Am frühen Sonntagmorgen, nachdem sie durch Kräfte aus anderen Regionen abgelöst worden waren, konnten die Iserlohner Feuerwehrleute planmäßig nach 24 Stunden ihren Einsatz beenden und nach Hause zurückkehren.

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