Hexion-Wehr

Mit Menschen und Material über Ortsgrenzen geholfen

Bei der Jahresdienstbesprechung der  Feuerwehr Hexion beförderte deren Wehrleiter Matthias Herrmann (re.) zahlreiche Kolleginnen und Kollegen und ehrte gemeinsam mit Kreisbrandmeister Michael Kling (li.) langjährige Mitglieder.

Bei der Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr Hexion beförderte deren Wehrleiter Matthias Herrmann (re.) zahlreiche Kolleginnen und Kollegen und ehrte gemeinsam mit Kreisbrandmeister Michael Kling (li.) langjährige Mitglieder.

Foto: Cornelia Merkel

Iserlohn.   Harald Reinecke wurde bei der Jahresdienstbesprechung in die Ehrenabteilung der Werkfeuerwehr Hexion übernommen.

Ob beim viertägigen Waldbrand in Altena mit 500 Einsatzkräften oder beim Feuer in der Galvanik der Firma Becker in Iserlohn — die Werkfeuerwehr der Firma Hexion war über die Ortsgrenzen hinweg mit ihren Männern und Frauen vor Ort, um mit eigenem Know-How, Messtechnik und Material die Kolleginnen und Kollegen der Nachbarstädte und Stadtteile zu unterstützen. Das war am Samstag neben Aus- und Fortbildungen Thema bei der Jahresdienstbesprechung in der Hexion-Kantine.

Dort lobte Kreisbrandmeister Michael Kling die hervorragende interkommunale Zusammenarbeit der haupt- und ehrenamtlichen Werkfeuerwehrangehörigen mit den Feuerwehren im Kreisgebiet und der Berufsfeuerwehr Hagen. Es gebe mittlerweile eine gutes Netzwerk, in dem die Wehren bei Ausbildungen und Einsätzen voneinander lernen können. Er erinnerte auch an die erfolgreiche Teilnahme bei den Hemeraner Sicherheitstagen.

Der Werkfeuerwehr, bei der die Kameradschaftspflege einen hohen Stellenwert besitzt, gehören aktuell 23 hauptberufliche und 41 nebenberufliche Kräfte an. Der scheidende stellvertretende Werkleiter Thomas Lloyd lobte die das Engagement und den selbstkritischen Umgang der 64-köpfigen Wehr nach betriebsinternen und externen Übungen und Einsätzen.

Matthias Herrmann wartete im Jahresbericht mit vielen Zahlen auf: Die Wehr musste 2018 nur zu drei Kleinbränden ausrücken. Von 50 Alarmierungen waren nur 23 ernster Natur. Es gab keinen Betriebsunfall, berichtete der Wehrleiter, der an die Inbetriebnahme der neuen Einsatzzentrale und den Umbau der Gebäude der Werkfeuerwehr erinnerte. Demnächst gehe es mit dem Schlaftrakt weiter. Außerdem wurde die Ausrüstung für Gefahrgut erweitert.

Mark Lendemanns ist aus der nebenberuflichen Werkfeuerwehr als Brandmeisteranwärter in die hauptberufliche Werkfeuerwehr übernommen worden. Zu Unterbrandmeistern ernannte Matthias Herrmann dann Jasmin Becker, Pia und Lukas Cupial, Lilly Eigenbrodt, Heinrich Fink, Lukas Gefrerer, Dominik Hartwich, Eike Häusler, Philipp Kemereit, Alexander Kiefer, Thorsten Lange, Aggelos Liontis, Anis Mustajbasic, Katrin Muth, Christopher Pruss, Marta Talaska, Chrissovalandi Pogatsidis und Marc Weidlich. Der Werkfeuerwehrchef ernannte Kai Stamm außerdem zum Brandinspektor.

Gemeinsam mit Kreisbrandmeister Michael Kling ehrte Matthias Herrmann schließlich René Zürtz für seine 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr und Thomas Kasprzyk sowie Otto Seller für 35-jährige Mitgliedschaft.

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