Brückenneubau

Nächste Woche kommt die alte Lasbecker Brücke weg

Auf der Baustelle herrscht bereits reges Treiben, ab Dienstag kommt für den Abriss der alten Brücke das ganz schwere Gerät zum Einsatz, dann wird es einige Tage lang auch laut – rund um die Uhr.

Auf der Baustelle herrscht bereits reges Treiben, ab Dienstag kommt für den Abriss der alten Brücke das ganz schwere Gerät zum Einsatz, dann wird es einige Tage lang auch laut – rund um die Uhr.

Foto: Alexander Barth / IKZ

Lasbeck.  Der Abriss der baufälligen Lasbecker Brücke beginnt am Dienstag. Der Zugverkehr nach Werdohl wird bis Mitte Juli eingestellt.

Seit Mitte August letzten Jahres läuft die gemeinsame Maßnahme „Erneuerung Straßenüberführung Lasbecker Weg“ der Stadt Iserlohn und der DB Netz AG, bei der die Brücke über die Gleisanlagen der Deutschen Bahn im Ortsteil Lasbeck neu gebaut wird. Nachdem zunächst eine Behelfsbrücke errichtet und Anfang April in Betrieb genommen worden ist, sind nun die vorbereitenden Arbeiten für den Abriss des alten Brückenbauwerks in vollem Gange, teilt die Verwaltung mit. So sei unter anderem eine Baustraße zur Brücke auf Gleisniveau hergestellt worden.

Ende Juni soll nun der Abriss des alten Brückenbauwerkes beginnen. Im Anschluss werde die Gründung des neuen Bauwerks hergestellt, für die siebzehn Großbohrpfähle notwendig sind. Für diese Arbeiten muss vom 28. Juni bis zum 15. Juli der Bahnbetrieb zwischen Letmathe und Werdohl eingestellt werden. Parallel zur Maßnahme am Lasbecker Weg führt die Deutsche Bahn auf dem Streckenabschnitt zwischen Letmathe und Werdohl weitere Arbeiten durch. Es wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Deutsche Bahn informiert dazu auf ihrer Internetseite www.bahn.de.

Sperrung für Autofahrer, Fußgänger dürfen passieren

Die Behelfsbrücke kann weiterhin befahren werden, betont die Verwaltung. Der Stenglingser Weg zwischen der Kreuzung Lasbecker Weg und der neu errichteten Wendeanlage müsse jedoch wegen des erhöhten Baustellenverkehrs für Fahrzeuge gesperrt werden. Fußgänger können die Sperrung passieren. Da die Abriss- und Bohrarbeiten rund um die Uhr erfolgen, könne es „zu Lärmbeeinträchtigungen“ kommen. Die Stadt Iserlohn und die Deutsche Bahn bitten die Anwohner um dafür um Verständnis.

Mit den Arbeiten ist die Firma Heinrich Walter Bau aus Borken beauftragt. Der Auftragswert liegt bei rund 770.000 Euro. Vom städtischen Kostenanteil werden 70 Prozent durch Mittel der Bezirksregierung Arnsberg gefördert. Damit sind 120.000 Euro durch die Stadt Iserlohn zu tragen. Der Anteil der Deutschen Bahn liegt bei rund 370.000 Euro. Ansprechpartner für die Baumaßnahme ist im Rathaus Steffen Mehrens, Bereich Tiefbau, Abteilung Straßen und Brücken. Er ist unter 02371/217-2737 oder per Mail an steffen.mehrens@iserlohn.de erreichbar.

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