Bahnhof

Nächtliche Arbeiten am Bahnhof

Als nicht mehr mit Fahrgästen zu rechnen war, begann der nächtliche Einsatz der Bauarbeiter an der Personenunterführung des Bahnhofs.

Als nicht mehr mit Fahrgästen zu rechnen war, begann der nächtliche Einsatz der Bauarbeiter an der Personenunterführung des Bahnhofs.

Foto: Oliver Bergmann

Letmathe.   Nachtarbeit am Bahnhof Letmathe: Ein Autokran hebt 17 Tonnen schwere Gewölbekonstruktion aus der Verankerung.

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Taghell erleuchtet war in der Nacht zum Donnerstag der Bahnhof Letmathe. Das lag nicht nur an den Lampen im längst sanierten aber noch ungenutzten Bereich des Mittelbahnsteigs, die am Mittwoch erstmals eingeschaltet wurden. Gegen 2.30 Uhr begann ein Autokran damit, zwei Deckenteile der Unterführung zu heben, darunter auch eine 17 Tonnen schwere Gewölbekonstruktion. Unter ohrenbetäubenden Lärm wurden sie zu Wochenbeginn zunächst mit einer Säge vom Bauwerk getrennt.

Nicht viel leiser ging es nach dem Kran-Einsatz weiter: Weil die Teile zeitnah abgeholt wurden, mussten sie zerkleinert werden, was sich in der Innenstadt durch dumpfes Pochen bemerkbar machte.

Nun ergeben sichwieder neue Fragen

Nun werden provisorische Deckenelemente auf die Unterführung gelegt. Warum es zu dieser Aktion kam, blieb zunächst unklar. Vor Ort gab es lediglich Vermutungen über Sinn und Zweck, wohl aber wurde auf alte Baupläne verwiesen. Möglicherweise muss die Deckenhöhe durch den Einbau des Fahrstuhls erhöht werden, diese Information ist durch die Deutsche Bahn aber noch nicht bestätigt worden. Fahrgäste dürfen damit rechnen, dass die Züge gegen Ende dieses Monats wieder im Bereich des Zugangs halten. Mit dem Einschalten der Beleuchtung auf dem Bahnsteig sind nach Informationen der Heimatzeitung noch nicht alle Voraussetzungen für de Verlegung des Haltepunktes erfüllt, zuvor müssen noch technische Voraussetzungen im Gleisbereich geschaffen werden. Die Aufzüge sollen ihren Betrieb im kommenden Jahr aufnehmen.

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