Stadtentwicklung

Neubau an Letmather Marienstraße: Rohbau ab Oktober möglich

Thomas Rönnfeldt und Walter Molitor haben die Baugenehmigung erhalten.

Thomas Rönnfeldt und Walter Molitor haben die Baugenehmigung erhalten.

Foto: Carolin Meffert

Letmathe.  Das Bauunternehmen Rösner hat mit den Abrissarbeiten begonnen. Die an der Straße stehenden Bäume müssen nicht gefällt werden.

Eingezäunt ist das Gelände rund um das Grundstück an der Marienstraße, auf dem Walter Molitor und sein Sohn Thomas Rönnfeldt, Inhaber des Bauunternehmen Rösner, ein Neubau mit fünf barrierearmen Eigentumswohnungen schaffen, schon. Und auch eine gute Nachricht haben die Bauunternehmer am Mittwoch zu verkünden. „Wir haben ganz aktuell die Baugenehmigung erhalten“, freut sich Thomas Rönnfeldt, der berichtet, dass die am 27. August ausgestellte Baugenehmigung Anfang dieser Woche per Post angekommen ist.

Damit kann schon bald der Teilabriss des Gebäudes beginnen. Wie bereits berichtet bleibt das Hauptgebäude an der Hagener Straße 36 erhalten, lediglich der kleine Anbau an der Marienstraße wird für den Neubau weichen. Die Vorbereitungen für die Abbrucharbeiten haben bereits begonnen. „Wir haben drinnen entkernt“, sagt Walter Molitor. „Der Plan ist, dass das Gelände im September frei gemacht wird“, erklärt Walter Molitor weiter. Ab Oktober könne dann schon der Startschuss für den Rohbau fallen.

Bäume müssen für den Neubau nicht weichen

Entwarnung gibt es für die Bäume, die an der Marienstraße stehen. Hier hatte es von Seiten der Letmather Sorgen gegeben, dass diese für den Neubau weichen müssten. „Die Bäume bleiben stehen“, versichert Thomas Rönnfeldt. „Es war nie von uns geplant, alle Bäume wegzunehmen. Wir hatten angedacht, den obersten Baum, der schief gewachsen ist, zu fällen“, erläutert Walter Molitor. Grund für die Überlegung war die Zufahrt zur Tiefgarage. Stattdessen wurden nun die Gebäudepläne so angepasst, dass die Garage zwischen den Bäumen angefahren werden kann. Verzichten müssen die Letmather für die Zeit der Bauarbeiten auf zwei Parkplätze vor dem Gebäude, die durch die aufgestellten Absperrschranken entfallen.

Nachdem Walter Molitor auf dem Neujahrsempfang von seinem Bauvorhaben berichtet hatte, hatten Etliche ihr Kaufinteresse bekundet. Daran hat sich bis jetzt nichts geändert. „Die Nachfrage ist immens. In den letzten Monaten wir zahlreiche Anrufer, die sich nach dem Stand der Dinge erkundigt haben“, sagt Thomas Rönnfeldt.

Wohnraum entsteht ab der ersten Etage. „Auf jeder Etage entstehen zwei Wohnungen, eine mit etwa 55 Quadratmetern und eine mit rund 90 Quadratmetern.“ Zudem entsteht ein Staffelgeschoss mit 140 Quadratmetern. Eine Teilungsgenehmigung steht noch aus.

Standen Balkone Anfang des Jahres noch zur Diskussion, lässt sich nun dem Bauplan entnehmen, dass die Wohnungen Balkone, ausgerichtet zur Straße, bekommen werden. Versehen werden die Geländer mit Acrylglas, damit nicht direkt drauf geschaut werden kann.

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