Stadtentwicklung

Neubauten für Genna wieder im Gespräch

Genna entwickelt sich und streift sein Image als vergessener Stadtteil zunehmend ab. Die Neu-Bebauung des früheren Westfalengas-Grundstücks wäre ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Genna entwickelt sich und streift sein Image als vergessener Stadtteil zunehmend ab. Die Neu-Bebauung des früheren Westfalengas-Grundstücks wäre ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Foto: Michael May

Genna.   „CDU macht sich für Neubaugebiet in Genna stark“, schrieb die Heimatzeitung Ende März 2013 und zitierte Karsten Meininghaus, damals wie heute Vorsitzender der Ortsunion Letmathe. Er bat die Stadtverwaltung darum, das Entwicklungspotenzial in diesem Bereich zu prüfen. Konkret ging es um das frühere, teilbebaute Grundstück der Westfalengas AG, das immerhin 12 000 Quadratmeter groß ist und sich in städtischem Besitz befindet.

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„CDU macht sich für Neubaugebiet in Genna stark“, schrieb die Heimatzeitung Ende März 2013 und zitierte Karsten Meininghaus, damals wie heute Vorsitzender der Ortsunion Letmathe. Er bat die Stadtverwaltung darum, das Entwicklungspotenzial in diesem Bereich zu prüfen. Konkret ging es um das frühere, teilbebaute Grundstück der Westfalengas AG, das immerhin 12 000 Quadratmeter groß ist und sich in städtischem Besitz befindet.

Vor Ort haben sich Politiker und Verwaltungsmitarbeiter erneut getroffen. „Damals hieß es, dass die Bebauung mittelfristig ein Thema werden könnte, zunächst sollte aber das Wohngebiet Auf der Emst entwickelt werden“, erinnerte Meininghaus, der neben einigen Parteifreunden auch Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke, dessen Kollegen Torsten Grote (Bereich Bodenmanagement) und Manfred Gloede sowie Rainer Großberndt von der Werbegemeinschaft begrüßte.

Die CDU-Mitglieder mussten vor Janke und Grote nicht auf die Knie fallen, um dem alten Anliegen neuen Schwung zu verleihen. Im Gegenteil: Mike-Sebastian Janke dankte für das Signal und sagte vielversprechend: „Die Emst ist fertig, auch das neue Wohngebiet in Kalthof ist entwickelt.“ Heißt: Es spricht nicht viel dagegen, jetzt das Gennaer Grundstück in Angriff zu nehmen. „Noch sind zwar in diesem Zusammenhang keine Beschlüsse gefasst worden, aber das Projekt könnte bis zum Sommer entwickelt werden. Bis dahin liegen außerdem die Ergebnisse des Verkehrskonzeptes vor, das ja auch für Genna gilt.“

Mischung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern

Fabian Tigges, CDU-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, machte deutlich, dass es sich bei dem Grundstück nicht um die große Wiese an der Gennaer Straße handele, sondern um das Nachbargrundstück. „Es müssten also keine weiteren Flächen versiegelt werden.“ In einem Gedankenaustausch sympathisierten die Anwesenden mit einer Mischbebauung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern. Die Frage, ob auch in Genna die Sparkassen-Tochter S-Probis als Projektentwickler ins Boot geholt werden soll, beantwortete Janke zwar nicht mit Ja oder Nein, merkte aber an, dass die Zusammenarbeit zuletzt gut gelaufen sei.

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