Freizeit

Neue Kletteranlage in Dröschede

Ilona Höche, Erich Dunkel und Wolfgang Helmering (v. li.) präsentieren die neuen Klettergerüste im Dröscheder Naherholungsgebiet.

Ilona Höche, Erich Dunkel und Wolfgang Helmering (v. li.) präsentieren die neuen Klettergerüste im Dröscheder Naherholungsgebiet.

Foto: Michael May

Dröschede.  Das Naherholungsgebiet erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Nun verfügt es über zwei neue Spielmöglichkeiten.

Das Naherholungsgebiet in Dröschede ist einem stetigen Wandel unterlegen. Täglich ist Wolfgang Helmering zugange, räumt auf, bessert aus und werkelt, damit alles in Schuss ist und für die Besucher bereit ist. Ilona Höche, Vorsitzende des Heimatvereins Dorf Dröschede, der das Naherholungsgebiet betreibt, nennt den Bauleiter auch die gute Seele der Anlage. „Ohne ihn würde hier gar nichts laufen“, sagt sie. Zuletzt hat er Laternenmasten errichtet und fünf neue Hinweistafeln aufgestellt, auf denen über die Natur und die Lebewesen der Umgebung informiert wird. Auf der anderen Seite muss er auch altes Spielgerät abbauen und entsorgen – sei es, weil es in die Jahre gekommen ist, wie die Seilbahn oben am Waldrand oder die kleine Skater-Anlage, oder weil Vandalen zugeschlagen haben, wie vor einigen Jahren, als Jugendliche das Trampolin zerschnitten hatten. Das ärgert ihn natürlich ganz besonders. Vandalismus sei immer wieder ein Problem, sagt er. Wie zuletzt, als rund 20 Jugendliche mit Bierkästen und Wodkaflaschen ein kleines Gelage veranstaltet und ein mittelschweres Schlachtfeld hinterlassen hatten. Feiern darf man ruhig im Naherholungsgebiet, aber bitte hinterher aufräumen. Wolfgang Helmering hat mit den jungen Leuten gesprochen, und die haben das dann auch eingesehen.

„Das Naherholungsgebiet wird nach wie vor sehr gut angenommen“, sagt der Bauleiter über die 1974 eröffnete Anlage. Kinder der ersten Generation sind inzwischen selbst Eltern und kommen mit ihren Kindern. Vor allem seien aber die Kindergärten des Ortsteils Stammgäste. Und auf deren Wunsch hat der Heimatverein nun zwei neue Spielgeräte angeschafft – Reckstangen und ein größeres Klettergerüst. Rund 3500 Euro hat der Verein mit finanzieller Unterstützung der Firma Medice dafür ausgegeben. Die Stadt hat fünf Kubikmeter Hackschnitzel als Fallschutz geliefert. Möglich habe aber auch diese Anschaffung erst die Man-Power von Wolfgang Helmering gemacht. Zusammen mit seinem Nachbarn, dem Tiefbauunternehmer Erich Dunkel, und dessen Bagger hat er dort, wo vorher die Seilbahn war, das ganze Gelände verändert, hat die Beton-Elemente der Seilbahn abgebaut und verbuddelt und den neuen Spielplatz planiert. Dann hat er die Metallstutzen für die Klettergeräte einbetoniert und schließlich die Holz- und Metallelemente montiert.

Ilona Höche ist sehr dankbar für das große Engagement aller Beteiligten, was heute keine Selbstverständlichkeit mehr sei. Früher sei es deutlich einfacher gewesen, Spenden und auch Helfer zu finden, die das Anliegen ihres Vereins unterstützen. Corona hätte das noch verschärft.

In ihrer modernen Optik mit Naturholz und blankem Metall sind die neuen Geräte nun ein echter Gewinn für das Naherholungsgebiet und ab sofort für alle kleinen und großen Besucher nutzbar. Gerade jetzt, in Corona-Zeiten, da Schwimmbäder, Kinos und viele andere Freizeitmöglichkeiten für Kinder ausfallen, ist das Dröscheder Naherholungsgebiet besonders gefragt.

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