Aktion

Neuer Gerätewagen dank vieler Spenden

Petra Pientka (Nolte-Gruppe, links), Jochen Eikermann (dahinter), Sascha Zörner und Youssef Bouaich (Bosch) haben dem DRK-Ortsverein und seinem Vorsitzenden Matthias Zemelka (rechts) gerne geholfen.

Foto: Michael May

Petra Pientka (Nolte-Gruppe, links), Jochen Eikermann (dahinter), Sascha Zörner und Youssef Bouaich (Bosch) haben dem DRK-Ortsverein und seinem Vorsitzenden Matthias Zemelka (rechts) gerne geholfen. Foto: Michael May

Letmathe.   Freude beim DRK-Ortsverein Letmathe über die Unterstützung aus der Wirtschaft.

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Mehr als anderthalb Jahre nach der von Jochen Eikermann übergebenen 3000-Euro-Spende an den Letmather Ortsverein des Deutschen Rotes Kreuzes ist der Geschäftsführer der Wohnungsgenossenschaft Letmathe-Oestrich (WoGe) wieder beim DRK zu Besuch gewesen.

Damals, Anfang März 2016, äußerte der Vorsitzende des DRK Letmathe, Matthias Zemelka, den großen Wunsch, das Geld in einen vergleichsweise moderneren Gerätewagen zu investieren. „Unser altes Schätzchen, mit dem wir bislang unterwegs gewesen sind, haben wir vor 30 Jahren von der Bakelite-Werkfeuerwehr bekommen“, sagte Zemelka am Rande des jüngsten Treffens mit Jochen Eikermann. Das wäre eher nicht zustande gekommen, wenn das neue Fahrzeug nicht bereits vor der Tür des DRK-Heims stehen würde. Den mit 28 000 Euro größten Batzen erhielt der Ortsverein von der DRK-Verbandsebene. Die Ausschau nach einem passenden Wagen übernahmen Mitarbeiter des Nutzfahrzeugcenters der Gebrüder-Nolte-Gruppe.

Deren Wahl fiel auf einen VW „Crafter“. In mehreren folgenden Schritten ist das Auto erst für den DRK-Dienst in der SEG, der Schnell-Einsatz-Gruppe, ertüchtigt worden: Den Innenausbau übernahm das Karosserie- und Fahrzeugbau-Unternehmen Ewers aus Meschede, und das Blaulicht ist vom Bosch-Wydra-Team angebaut worden. Folienbeklebung und Schriftzüge brachten die DRK-Mitglieder selbst an. „Die Folie gab es leider nicht von der Stange, wir mussten sie uns erst zurechtschneiden und haben sie selbst angeklebt“, sagte Matthias Zemelka, der die offizielle Übergabe auch dazu nutzte, den Spendern und Helfern zu danken.

Gerätewagen hat seine ersten Einsätze schon hinter sich

Seine ersten Einsätze hat der Gerätewagen bereits erfolgreich hinter sich gebracht. „Wir werden gerufen, wenn es irgendwo viele Verletzte gibt, oder wenn sie zu befürchten sind.“ Unfälle auf der Autobahn oder Brände sind typische weitere Fälle, in denen das DRK alarmiert wird. Das Vorgängerfahrzeug, ein VW „LT“, ist dagegen ausgemustert worden.

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