Evangelische Kirche

Oestrich und Dröschede sollen mitreden über Quartier-Zukunft

Pfarrer Fritz Uwe Schulte (li.) und seine Mitstreiter möchten am Donnerstagabend mit Bürgern ins Gespräch kommen über die Zukunft der Ortsteile Oestrich und Dröschede.

Pfarrer Fritz Uwe Schulte (li.) und seine Mitstreiter möchten am Donnerstagabend mit Bürgern ins Gespräch kommen über die Zukunft der Ortsteile Oestrich und Dröschede.

Foto: Alexander Barth / IKZ

Oestrich/Dröschede.  Die Evangelische Kirchengemeinde Oestrich-Dröschede will sich für weltliche Bürger-Bedürfnisse öffnen und lädt zur Zukunftswerkstatt ein.

Häuser und Bäume aus Schaumstoff, maßstabsgetreu aufgeklebt: Über ein Modell des Oestricher Ortskerns zwischen Kirch- und Brinkhofstraße beugten sich am Dienstag Pfarrer Fritz Uwe Schulte und Ralf Gütting von der Stabsstelle Struktur und Entwicklung im Evangelischen Kreiskirchenamt Sauerland-Hellweg. Mit am Tisch saßen Akteure von der Schnittstelle zwischen Kirche und Gesellschaft sowie der Dortmunder Architekt Sven Grüne.

Thema ist die Entwicklung in Oestrich und Dröschede, das Einzugsgebiet der heutigen Gemeinde. Hintergrund ist das aus EU-Mitteln geförderte Projekt „Kirche im Quartier“ (wir berichteten). Dazu will die Projektgruppe morgen die Bürger mit ins Boot holen: Im Rahmen einer „Zukunftswerkstatt“ soll jeder Gelegenheit erhalten, Ideen und Wünsche zu äußern.

Fragen zur Lebensqualität in den beiden Ortsteilen und was die Gemeinde dazu beitragen kann haben rund 4000 Haushalte bereits im Briefkasten gehabt. 57 Bürgerinnen und Bürger haben sich die Mühe gemacht, den kleinen Fragebogen auszufüllen und zurückzuschicken. „Wir wollen uns öffnen“, bringt Pfarrer Schulte die Grundintention auf den Punkt. Konkret kann das zum Beispiel bedeuten, Vereinen und Gruppen konfessionsunabhängig Raum für Treffen und Veranstaltungen zu geben. Auch sozialer Wohnraum und die Bedürfnisse verschiedener Altersgruppen liegen der Kirche am Herzen.

Wer sich einbringen oder zuhören möchte, ist eingeladen: Am Donnerstag, 24. September um 18 Uhr im Gemeindehaus an der Brinkhofstraße 59. Anmeldung nicht erforderlich: „Wir haben Platz, jeder ist willkommen“, betont Uwe Schulte.

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