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Politiker kämpfen für Letmather SchulenPolitiker kämpfen für Letmather Schulen

Letmathe.   Nach Abzug der Sonderpädagogen werden Kooperationen besprochen. Rat erörtert das Thema.

Die Letmather Hauptschulen und die Realschule suchen gemeinsam mit der Brabeckschule als Förderschule eine Lösung für die schwierige Lage nach dem Abzug der Sonderpädagogen, die sich bislang um die Inklusion der Schüler mit besonderem Förderbedarf gekümmert haben. Die SPD hat für die Sitzung des Rates am Dienstag, 10. Juli, einen dringenden Sonder-Tagesordnungspunkt setzen lassen. „Offenbar herrscht Chaos im Kultusministerium“, sagt SPD-Fraktionschef Peter Leye.

„Wir haben uns in dieser Woche getroffen, um gemeinsam einen Weg zu finden, die Löcher zu stopfen, die sich mit dem Abzug der Förderschullehrer ergeben. Wir haben erste Möglichkeiten der Zusammenarbeit besprochen. Es kostet Organisation und Zeit, aber ich bin sicher, dass wir gemeinsam etwas Gutes für die Schülerinnen und Schüler schaffen können“, beschreibt Ulrich Bödingmeier, Leiter der Hauptschule Letmathe.

Gemeinsam mit den Leitern der Brabeck-Förderschule, Thilo Pelzing und Rudi Müllenbach, Rudi Holtappel, Leiter der Martin-Luther-Realschule und Tanja Tschöke von der Schulaufsicht des Märkischen Kreises habe man die Möglichkeiten besprochen, um kurzfristig die Versorgung der inklusiv beschulten Kinder sicher zu stellen. „Vorstellbar ist, dass Sonderpädagogen von der Brabeckschule zu uns kommen, und unsere Englischlehrer dafür Unterricht an der Brabeckschule erteilen“, sagt Ulrich Bödingmeier.

Die Stadt Iserlohn als Schulträger und die Parteien im Rat haben tatsächlich erst durch Informationen der Schulleiter und Berichte in der Heimatzeitung vom Abzug der Sonderpädagogen von den Regelschulen erfahren.

Die Letmather Hauptschule und die Realschule suchen gemeinsam mit der Brabeckschule als Förderschule eine Lösung für die schwierige Lage nach dem Abzug der Sonderpädagogen, die sich bislang um die Inklusion der Schüler mit besonderem Förderbedarf gekümmert haben. Die SPD hat für die Sitzung des Rates am Dienstag, 10. Juli, einen dringenden Sonder-Tagesordnungspunkt ansetzen lassen. „Offenbar herrscht Chaos im Kultusministerium“, sagt SPD-Fraktionschef Peter Leye.

Schulexperten sollenFragen beantworten

„Wir haben uns in dieser Woche getroffen, um gemeinsam einen Weg zu finden, die Löcher zu stopfen, die sich mit dem Abzug der Förderschullehrer ergeben. Wir haben erste Möglichkeiten der Zusammenarbeit besprochen. Es kostet Organisation und Zeit, aber ich bin sicher, dass wir gemeinsam etwas Gutes für die Schülerinnen und Schüler schaffen können“, beschreibt Ulrich Bödingmeier, Leiter der Hauptschule Letmathe, die Situation.

Gemeinsam mit den Leitern der Brabeck-Förderschule, Thilo Pelzing und Rudi Müllenbach, Rudi Holtappel, Leiter der Martin-Luther-Hauptschule und Tanja Tschöke von der Schulaufsicht des Märkischen Kreises habe man die Möglichkeiten besprochen, um kurzfristig die Versorgung der inklusiv beschulten Kinder sicher zu stellen. „Vorstellbar ist, dass Sonderpädagogen von der Brabeckschule zu uns kommen, und unsere Englischlehrer dafür Unterricht an der Brabeckschule erteilen“, sagt Ulrich Bödingmeier.

Die Stadt Iserlohn als Schulträger und die Parteien im Rat haben tatsächlich erst durch Informationen der Schulleiter und Berichte in der Heimatzeitung vom Abzug der Sonderpädagogen von den Regelschulen erfahren. „Ich kann mir nicht erklären, wie es dazu kommen kann“, ärgert sich SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Leye über die Art und Weise. Seine Fraktion will diese Frage und andere, die sich aus dem abrupten Abzug der Sonderpädagogen ergeben, schnell beantwortet haben.

Deshalb soll sich jetzt Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens als Schulträger einschalten: „Wir bitten Sie deshalb, beim Ministerium und beim Regierungspräsidium nachfragen zu lassen, wie sich die für die Entscheidung verantwortlichen Personen die Zukunft des ordnungsgemäßen Schulbetriebes vorstellen“, schreibt Leye.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende weiß wie auch Rudi Müllenbach, derzeit noch Leiter der Brabeckschule, dass Sonderpädagogen dringend gesucht, aber kaum zu haben sind. „Das muss ich als Sozialdemokrat auch gegenüber der früheren Rot-Grünen Landesregierung sagen: Die Inklusion ist zu schnell und zu unkoordiniert angegangen worden. Besser ist der Umgang mit dem Thema aber inzwischen auch nicht geworden. Wenn ich diese Maßnahme sehe, dann scheint mir im Kultusministerium mit der neuen FDP-Ministerin Yvonne Gebauer nicht mehr Ordnung eingezogen zu sein. Wir hoffen, dass uns in der Ratssitzung ein Experte vom Ministerium oder der Bezirksregierung erklären kann, wie es mit der inklusiven Schule in Letmathe weitergeht.“

Der CDU-Landtagsabgeordnete Thorsten Schick hat sich auch mit der Angelegenheit befasst. „Natürlich sehe ich diese Maßnahme mit Sorge. Wir haben in Letmathe eine Schullandschaft, die besonders ist. Das gilt es aus meiner Sicht zu erhalten, weil diese Struktur gut für die Schülerinnen und Schüler im Stadtteil ist. Ich habe in der Sache an den Regierungspräsidenten geschrieben und werde auf jeden Fall vor der Ratssitzung in Iserlohn am nächsten Dienstag mit der Behörde über das weitere Vorgehen reden.“

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