Haus Letmathe

Premiere: Erste Foto-Ausstellung in der Museumsgalerie

Die Vernissage der Ausstellung mit den 16 Fotografien im Digitaldruck in einer Größe von 60 mal 80 Zentimetern lockte gestern Vormittag zahlreiche Interessierte ins Haus Letmathe.

Foto: Torsten Lehmann

Die Vernissage der Ausstellung mit den 16 Fotografien im Digitaldruck in einer Größe von 60 mal 80 Zentimetern lockte gestern Vormittag zahlreiche Interessierte ins Haus Letmathe. Foto: Torsten Lehmann

Letmathe.  „Die Lichtfänger“ zeigen im Obergeschoss vom Haus Letmathe insgesamt 16 Fotografien, unter anderem auch von Lenne und Kiliansdom.

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Großer Andrang am Sonntagvormittag in der kleinen Museumsgalerie vom Haus Letmathe: Erstmals seit der Renovierung vor zwölf Jahren gibt es dort eine Foto-Ausstellung, und zwar vom Letmather Verein „Die Lichtfänger“.

„Das hatten wir hier noch nicht“, freute sich der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins, Dirk Schäfers, bei der Vernissage. Entstanden war der Kontakt zu dem noch recht jungen Zusammenschluss begeisterter Hobbyfotografen durch ein Mitglied des Heimatvereins. „Der ist mein Vermieter“, berichtete der „Lichtfänger“-Vorsitzende Thorsten Denz. Da er bei der ersten Ausstellung des Vereins im September vergangenen Jahres in Barendorf leider nicht hätte dabei sein können, fragte er, ob der Verein nicht auch mal im Obergeschoss vom Haus Letmathe ausstellen möchte.

Über diese zweite Präsentationsmöglichkeit innerhalb kurzer Zeit freuten sich die 16 Mitglieder natürlich sehr, auch wenn aufgrund des begrenzten Platzes in der Museumsgalerie jeder nur ein Foto zeigen kann. „Und da jeder seinen eigenen Schwerpunkt hat, haben wir diesmal vielfältige Themen“, sagte Denz. So gibt es Tier- und Landschaftsaufnahmen, aber auch drei Fotografien aus Letmathe: Neben der Lenne-Promenade und einer Langzeit-Belichtung der Steine im Fluss auch noch eine weitere sehr sehenswerte vom Kiliansdom. Aufgenommen als Infrarotfotografie erscheint der Himmel dabei sehr düster, während sämtliche Vegetation hell leuchtet. Durch den Standort, den Thorsten Denz für die Aufnahme in Genna wählte, sind zudem nahezu alle anderen Gebäude kaum erkennbar, und es wirkt, als stünde die Kirche mitten im Grünen.

Zu sehen ist die Ausstellung, die den Untertitel „Ein intensive Ausein­andersetzung mit der Fotografie“ trägt, bis zum 1. April, aber nur an den Sonntagen, wenn das Heimatmuseum stets von 10 bis 12 Uhr geöffnet ist. „Die Lichtfänger“, die sich zum größten Teil aus den VHS-Fotokursen von Peter Klein kennen und sich im September 2016 zusammenfanden – seit einem Jahr dann auch als Verein –, freuen sich über weitere Interessierte mit der „Leidenschaft Fotografie, gerne auch jüngere“. Die 16 Mitglieder im Alter zwischen 32 und 76 Jahren treffen sich jeden ersten und dritten Dienstag im Monat um 19 Uhr in ihrem Clubraum in einem alten Fabrikgebäude in der Diepke 2, wo sie auch über ein Fotostudio verfügen. Fester Bestandteil des Vereinslebens sind auch gemeinsame Exkursionen. Weitere Informationen gibt es unter www.die-Lichtfänger.de.

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