Alarm

Rauch aus dem Kachelofen sorgt für Feuerwehreinsatz

Nur mit Atemschutzgeräten betraten die Feuerwehrleute das Haus. Die Bewohner brachten sich rechtzeitig in Sicherheit.

Foto: Oliver Bergmann

Nur mit Atemschutzgeräten betraten die Feuerwehrleute das Haus. Die Bewohner brachten sich rechtzeitig in Sicherheit. Foto: Oliver Bergmann

Letmathe.   Geistesgegenwärtige Reaktion eines Familienvaters verhinderte Schlimmeres. Einsatzkräfte lüfteten das Haus.

Mit dem Schrecken davongekommen sind am Dienstagabend die Bewohner eines Hauses an der Friedensstraße. Ein junger Familienvater hatte gegen 17.45 Uhr einen Kachelofen befeuert, als er merkte, dass etwas nicht stimmt: „Wahrscheinlich ist der Schornstein verstopft. Der Rauch kam nämlich aus dem Brennraum und kurze Zeit später stand er im ganzen Haus. Wir sind dann alle schnell nach draußen gegangen“, sagte der Vater zweier Kinder.

Die Szenerie vor Ort ließ Schlimmeres befürchten. Wenige Minuten nach der Alarmierung standen unter anderem zwei Drehleiterwagen, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und natürlich auch ein Krankenwagen auf der Straße. 23 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der zuerst angerückten Löschgruppe Letmathe waren im Einsatz. „Die Wohnung war ordentlich vollgequalmt als wir eintrafen“, berichtete Feuerwehr-Sprecher Frank Brenscheidt am Rande des Einsatzes. Seine Kollegen nahmen die glimmenden Holzscheite aus dem Ofen und löschten sie außerhalb des Hauses ab.

Die vierköpfige Familie konnte wenig später unversehrt wieder ins Haus zurückkehren. Am längsten dauerte der Einsatz des Hochleistungslüfters, mit dem die Wohnräume rauchfrei geblasen wurden. Nach 45 Minuten rückten auch die letzten Einsatzkräfte wieder ab.

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