Wissenschaft

Raziol und FH Südwestfalen entwickeln clevere Sprühdüse

Die Projektpartner (v.li.): Adam Gamon (Technische Leitung Raziol), Prof. Dr.-Ing. Gerrit Pohlmann (Maschinenbau/Automatisierungstechnik FH SWF), Prof. Dr.-Ing. Matthias Hermes (Umformtechnik/Fügetechnik FH SWF), Prof. Dr.-Ing. Jörg Kolbe (Konstruktion/Leichtbau FH SWF), Torsten Simski (Vertriebsleitung Raziol), Georg Gisbert Zibulla (geschäftsführender Gesellschafter Raziol), Andreas Becker (Technologiescout Transferverbund Südwestfalen), Lucas Demandt (Studierender Maschinenbau FH SWF) und Karl Bednarek (Mitglied Technische Leitung Raziol).

Die Projektpartner (v.li.): Adam Gamon (Technische Leitung Raziol), Prof. Dr.-Ing. Gerrit Pohlmann (Maschinenbau/Automatisierungstechnik FH SWF), Prof. Dr.-Ing. Matthias Hermes (Umformtechnik/Fügetechnik FH SWF), Prof. Dr.-Ing. Jörg Kolbe (Konstruktion/Leichtbau FH SWF), Torsten Simski (Vertriebsleitung Raziol), Georg Gisbert Zibulla (geschäftsführender Gesellschafter Raziol), Andreas Becker (Technologiescout Transferverbund Südwestfalen), Lucas Demandt (Studierender Maschinenbau FH SWF) und Karl Bednarek (Mitglied Technische Leitung Raziol).

Foto: Privat / IKZ

Letmathe/Iserlohn.  Im Rahmen eines durch das Land NRW geförderten Projekts forschen Unternehmen und Hochschule gemeinsam.

Ein Ingenieurteam der Raziol Zibulla & Sohn GmbH und der Fachhochschule Südwestfalen forscht seit Februar im Rahmen des NRW-Förderprogramms „Mittelstand Innovativ & Digital“ an einem Technologiekonzept für eine neue Generation von Sprühdüsen. Langfristiges Ziel ist laut einer Mitteilung des Unternehmens „die Entwicklung einer digitalen und selbstoptimierenden Zweistoffdüse zur Steigerung der Produktivität und Sicherstellung der Reproduzierbarkeit beim Beölungsprozess in der Umformtechnik“. Das Team aus Anwendungstechnikern, Wissenschaftlern und Studierenden zeige sich derzeit mit Blick auf die Zwischenergebnisse optimistisch.

Lucas Demandt, angehender Maschinenbauingenieur an der FH, bearbeite das Thema in seiner Abschlussarbeit. Gerrit Pohlmann, Professor für Maschinenbau und Automatisierungstechnik, erklärt: „Die manuelle Einstellung von Sprühdüsen bietet nicht immer das Optimum in der Handhabung und Prozesseinstellung der Beölung. Die Entwicklung einer optimierten und insbesondere automatisierten Justier-Aktorik der Düse sowie die Überarbeitung des Beölungsprozesses insgesamt versprechen hohe Kosten- und Qualitätsvorteile.“ Mit den bisherigen Projektergebnissen befinde sich das Team auf einem vielversprechenden Weg.

Antriebsmöglichkeiten stehen gerade im Fokus

Raziol suche seit Jahren den Kontakt zu Universitäten und Forschungseinrichtungen, um „bei bestimmten Herausforderungen, mit denen Kunden uns konfrontieren“ Lösungen zu finden, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Georg Gisbert Zibulla die Idee zur Teilnahme am Förderprojekt. Auf Initiative der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis (GWS-MK) und des Transferverbunds Südwestfalen sei der Kontakt zur FH Südwestfalen zustande gekommen. „Wir haben es mit einer sehr gezielten und praxisnahen Aufgabenstellung zu tun und haben mit der Fachhochschule einen starken Partner gewonnen“ kommentiert Karl Bednarek, Mitglied der technischen Leitung bei Raziol. Zurzeit konzentriere sich die Arbeit auf unterschiedliche Antriebsmöglichkeiten für die neue Sprühdosen-Generation.

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