Musikwettbewerb

Royal Wolves lösen das Barendorf-Ticket

Die Royal Wolves durften als letzte Band auf die Bühne.

Foto: Oliver Bergmann

Die Royal Wolves durften als letzte Band auf die Bühne. Foto: Oliver Bergmann

Letmathe.   Mendener Musiker setzen sich beim Crossing-Over-Bandcontest der Jusos im Saalbau durch.

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Einstimmigkeit bestand innerhalb der Jury, auf die selbe Band entfielen auch aus Reihen des Publikums die meisten Stimmen: Die Royal Wolves haben am Samstagabend die zwölfte Auflage des Crossing-Over-Bandcontests der Jusos Iserlohn, Hemer und Menden für sich entschieden. Und das aus dem Stand: „Wir hatten bislang nur einen Proberaum-Gig vor geladenen Gästen“, sagte Wolves-Bassist Jan Claßen zur Heimatzeitung. Er wies aber auch daraufhin, dass jedes Mitglied des Quartetts aus Menden seit Jahren auf den Bühnen der Region zuhause ist.

Thomas Herr lobt die hohe Qualität der Musiker

Ein Spaziergang war der Wettbewerb für die royalen Wölfe trotz des eindeutigen Ergebnisses gewiss nicht. Rock-in-Barendorf-Organisator Thomas Herr, der mit Jörg Jung vom Friedensplenum sowie Kai Nötting und Felix Brückner, die zusammen das Duo Safe by Sound bilden, in der Jury saß, sah schon früh eine schwierige Entscheidung auf sich zukommen. „Das Niveau ist unglaublich hoch. Es ist keine Band dabei, bei der man sagen könnte, dass sie besser nochmal in den Proberaum geht.“ Das Publikum sah es offenbar genauso. Pünktlich zu Beginn um 19 Uhr tummelten sich gut 200 jüngere und erfahrene Musikfreunde im Ratsaal des Saalbaus, wo im wahrsten Sinne des Wortes die Musik spielte. Auch im Foyer, wo es zu essen und zu trinken gab, und draußen vor der Tür war immer etwas los.

Die Besucher lernten außerdem Nils Monheimius kennen. Immer, wenn es etwas zu moderieren gab, sprang er auf die Bühne. Neben den Royal Wolfes gingen die Gruppen Audiospace, Coming Down aus dem Ruhrgebiet und Quarter 2 Eight, deren Mitglieder mehrheitlich Letmathe ihr zuhause nennen, ins Rennen. Constantin Paroth (Gitarre, Gesang), Bassist Stefan Sondermann, Schlagzeuger Robin Strombach und der in Sümmern lebende Dennis Fisch eröffneten den Wettbewerb mit ihrem Stück „Run“, das zweifellos das Zeug zu einem Ohrwurm hat. Coming-Down-Schlagzeuger Daniel Stieber nahm kurz vor dem eigenen Auftritt, dem Druck vom Kessel. „Wir sind nicht hier um zu gewinnen, sondern um Spaß zu haben. Ein Sieg wäre das i-Tüpfelchen.

Safe by Sound schwärmt noch heute von Barendorf

Die Jusos als Gastgeber hatten sich im Vorfeld etwas Feines ausgedacht: Wir stellen jeder Band ein Kontingent von 40 Karten zur Verfügung. So bekommen die Gruppen ihre Unterstützung und wir den Saalbau voll. Um zu gewährleisten, dass die Veranstaltung konstant gut besucht ist, entschied das Los über die Reihenfolge der startenden Bands. Nur Safe by Sound hatte einen festen Platz im Programm. Das Duo eröffnete den Abend und überbrückte gegen Ende die Phase, in der abgestimmt und ausgezählt wurde. Und es trat als Sieger des bis dahin letzten Contests im Jahr 2017 bereits in Barendorf auf. „Das ist der reine Spaß. Die Bühne ist fett und der Sound richtig toll“, erinnert sich Kai Nötting. Auf Royal Wolves entfielen 105 Publikums-Stimmen, für Coming Down stimmten 97 Besucher, Quarter 2 Eight erhielt 84 Stimmen und Audiospace 80.

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