Silvester

Saalbau erlebt rauschenden Silvesterball

Eindrücke eines fantastischen Abends: Auf der Tanzfläche vor der Saalbau-Bühne gingen die Partygäste aus sich heraus. Bernd Gimpel sorgte für die entsprechende Musik.

Eindrücke eines fantastischen Abends: Auf der Tanzfläche vor der Saalbau-Bühne gingen die Partygäste aus sich heraus. Bernd Gimpel sorgte für die entsprechende Musik.

Foto: Michael May

Letmathe.   Organisatorin Anneliese Schön erhält Lob von allen Seiten für die erstmalige Veranstaltung. Jetzt kann sie sich vor Anfragen wegen einer Neuauflage kaum noch retten.

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„Das Essen war vom Feinsten, die Veranstaltung ist ganz große Klasse und auch die Musik gefällt mir.“ Werner Blumenberg stand mit seiner Meinung zum ersten Senioren-Silvesterball im Saalbau keineswegs alleine da. Lange hätten er und seine Lebensgefährtin, die Hemeranerin Anita Adrian, überlegt, ob sie die Veranstaltung besuchen sollten. Schon jetzt steht fest: „Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei.“ Wenn es denn eine Neuauflage gibt.

Es passte alles an diesem Abend – als hätte der Continue-Verein vom ersten Tag seines Bestehens an nie etwas anderes gemacht, als solche rauschenden Partys zu organisieren. Dafür maßgeblich verantwortlich war Anneliese Schön, die auch dafür sorgt, dass der monatliche Senioren-Tanztee im Saalbau stets gut besucht ist.

Bernd Gimpel hatte den richtigen Riecher

Sie landete schon mit dem Alleinunterhalter Bernd Gimpel einen Volltreffer, der ganz tief in die Kiste mit überwiegend tanzbarer deutscher Stimmungsmusik griff. Das Publikum, das sich altersmäßig zwischen 55 und 75 Jahren bewegt haben dürfte, wird viele Platten wiedererkannt haben, textsicher wurde mancher Schlager mitgesungen. Und herzhaftes Gelächter brach aus, als Gimpel verschiedene Musik- und Unterhaltungsgrößen parodierte, zum Beispiel Nico Haak in seiner Rolle als „Schmidtchen Schleicher“, Drafi Deutscher oder Elvis Presley.

45 Euro kostete der Abend pro Person. Der Preis setzte natürlich eine gewisse Erwartungshaltung voraus, die allerdings durch das gesamte Ambiente, die Musik und das Essen vollends erfüllt wurde. Ein Lichtausstatter wurde engagiert, ein Partyservice vom Nußberg lieferte ein üppiges Schlemmerbüffet mit Vor- Haupt- und Nachspeise sowie einer Gulaschsuppe, die es nach Mitternacht gab. Auch die Getränke waren im Preis inbegriffen. Anneliese Schön registrierte die Begeisterung, die um sie herum herrschte und sie freute sich, dass sich der Einsatz gelohnt hat. Bei der Beurteilung blieb aber sachlich. „Ich bin froh, dass auch beim Einlass alles reibungslos funktioniert hat. Immerhin haben wir 204 Karten verkauft, und das längst nicht nur in Letmathe oder Iserlohn. Die Leute sind auch aus Hohenlimburg, Altena, Sundern oder Hemer zu uns gerkommen.“

Viele von ihnen hoffen jetzt schon auf eine Wiederholung am kommenden Silvesterabend. 30 Anfragen gab es schon weit vor Mitternacht und viele weitere Bitten für eine Neuauflage erhielt sie, als ab 1.40 Uhr der Abend allmählich ausklang. „Die Entscheidung, ob wir es nochmal machen, fällt irgendwann im Laufe des Jahres.“ Annette Heying und Hannelore Hahner wären mit Sicherheit wieder dabei. „Heute merkt man doch, dass Bedarf an Veranstaltungen für Leute im nicht mehr ganz jungen Alter besteht“, sagte Heying und erntete die Zustimmung ihrer Freundin, die es „stark“ fand, was Continue auf die Beine gestellt hat.

Ein weiteres Indiz dafür, dass es ein besonderer Abend im Saalbau gewesen ist, war die gute Laune bei denjenigen, die nicht zum Feiern, sondern zum Arbeiten dabei waren. Ralf Seiler und sein Sohn Tim zum Beispiel, beides Feuerwehrleute, hatten nicht nur ein Auge auf die Sicherheit der Besucher, sie kontrollierten auch den Einlass und gaben Auskunft, wenn mal eine Frage auftauchte. „Natürlich haben wir auch Spaß, sonst würden wir es nicht machen“, sagte der ältere der beiden Seilers. Ein Mitglied des Saalbau-Stamm-Teams, das flott und freundlich die Getränke servierte, gab die Komplimente an die Gäste weiter, die sehr nett gewesen seien.

Es wäre doch schade, wenn das alles nur ein einmaliges Erlebnis bleiben sollte.

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