Hospiz

Schön, dass es so eine liebevolle Einrichtung gibt

Der liebevoll angelegte Hospizgarten mit Terrasse und Sitzecke am Gartenhaus lud am Tag der offenen Tür zum Verweilen ein.

Foto: Annabell Jatzke

Der liebevoll angelegte Hospizgarten mit Terrasse und Sitzecke am Gartenhaus lud am Tag der offenen Tür zum Verweilen ein.

Letmathe.   Hospiz-Team begrüßte zahlreiche Besucher beim Tag der offenen Tür und der offenen Gärten.

Gleich drei Anlässe gab es am Sonntag im Hospiz Mutter Teresa am Marienhospital zum Feiern. Einerseits öffnete der Garten des Hospizes im Rahmen der Aktion „Offene Gärten im Ruhrbogen“ seine Pforten, andererseits fand der Tag der offenen Tür in der Einrichtung statt, und zu guter Letzt konnte in ungezwungener Atmosphäre das 20-jährige Bestehen der Einrichtung gefeiert werden. Zahlreiche Besucher konnte das Team rund um Einrichtungs- und Pflegedienstleiterin Lucyna Krzeminski im Laufe des Sonntags begrüßen.

Liebevoll gestaltete Räume und fürsorgliche Mitarbeiter

In aller Ruhe hatten die Besucher die Gelegenheit, sich die im September 2015 eingeweihten neuen Räumlichkeiten des Hospizes, das unheilbar erkrankte Menschen aus Letmathe und Umgebung begleitet, anzuschauen. Die liebevoll gestalteten Räume und die fürsorglichen Mitarbeiter ermöglichen bis zuletzt ein Leben in Würde. Schnell kam man bei einer kleinen Führung mit den Mitarbeitern, Ehrenamtlichen oder auch unter anderem mit dem betreuenden Arzt Dr. Hans-Jörg Hilscher ins Gespräch.

In den hell gestalteten Räumlichkeiten kam auch die Bilderausstellung der Kunstfabrik „casa b“ besonders gut zur Geltung. Zudem präsentierten die Künstler im Garten ein paar Skulpturen. Aber auch sonst lud der liebevoll angelegte Hospizgarten mit Terrasse und Sitzecke am Gartenhaus zum Verweilen ein. Außerdem konnten Hochbeet und Wasserspiel in der Außenanlage, die Erholungsort für Gäste und Angehörige ist und zu allen Jahreszeiten blüht, bestaunt werden.

Am Nachmittag gab es dann zum Kuchen und zu den Waffeln ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, bei dem die Familie Paroth aus Iserlohn für musikalische Untermalung sorgte.

Am 1. Oktober 1998 wurde seinerzeit das Hospiz im alten Verwaltungsgebäude des Marienhospitals eröffnet. 17 Jahre war die Einrichtung dort beheimatet, eher der Umzug in die neuen, freundlicheren Räume erfolgte. Gewiss wird das 20-jährige Bestehen im Oktober noch mit einer offiziellen Feierstunde mit geladenen Gästen in kleiner Runde gefeiert, am Sonntag konnte aber schon einmal in größerer Runde etwas gefeiert werden. Und alle Anwesenden waren sich dabei einig, schön, dass es so eine Einrichtung wie das Hospiz Mutter Teresa gibt, wenn die letzte Etappe des Lebens ansteht.

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