Marienhospital

Start für einen Bebauungsplan des Marienhospital-Geländes

Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Ehemaliges Marienhospital“ wurde im Planungsausschuss gefasst.

Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Ehemaliges Marienhospital“ wurde im Planungsausschuss gefasst.

Foto: Alexander Barth

Letmathe.  Einstimmig hat der Planungsausschuss den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Letmathe – ehemaliges Marienhospital“ gefasst.

Basis dafür war ein entsprechender Antrag der SPD-Fraktion. Die Sozialdemokraten erhoffen sich vom Verfahren Vorschläge für die städtebauliche Entwicklung in diesem Quartier, die „notwendig und wünschenswert“ sei. Einbezogen werden soll die Prüfung, welche Angebote für die gesundheitliche Versorgung in Letmathe an diesem Standort künftig vorgehalten werden können.

In der Begründung hatte die SPD angeführt, dass die durch den Landrat des Märkischen Kreises und die Märkischen Kliniken durchgesetzte Schließung des Marienhospitals die Versorgungsrealität missachte und die weiter steigenden Bedarfe an heimatnaher geriatrischer Versorgung von Patienten und der Bedarf an Krankenhausbetten für die Babyboomer-Generation ausgeblendet werde. Ein Bebauungsplan sei notwendig, weil das Gebiet des ehemaligen Marienhospitals baurechtlich als „unbeplanter Innenbereich“ behandelt werde. Für die Stadt Iserlohn stelle sich aufgrund der bedauernswerten Ausgangslage nunmehr die Frage, welche städtebauliche Entwicklung im Umfeld des Marienhospitals zwischen Dechant-Meckel-, Linden- und Hagener Straße sinnvoll sei.

Grundlage für eineVeränderungssperre

Die Gesamtfläche des Bebauungsplanbereiches beträgt 16.630 Quadratmeter. Konkrete Zielsetzungen finden sich in der entsprechenden Drucksache der Verwaltung noch nicht. Eine konkrete Auswirkung hat das nun eingeleitete Verfahren aber doch: Es schafft die Grundlage für eine Veränderungssperre, um für das Areal unerwünschte Entwicklungen verhindern zu können.

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