Einstimmiger Ratsbeschluss

Verantwortung für Steinbrucherweiterung nicht bei der Stadt Hagen lassen

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Letmathe. Die Stadt Iserlohn soll sich darum bemühen, dass das Genehmigungsverfahren für die Erweiterung des Steinbruchs Hohenlimburg wieder dem Regierungspräsidenten oder der Landesregierung übertragen wird - so lautet ein einstimmer Ratsbeschluss.

Zur Erinnerung: Es war die Landesregierung, die das Verfahren der Stadt Hagen übertragen hatte, was in Iserlohn Befremden ausgelöst hatte, weil das geplante Erweiterungsareal auf Letmather Gebiet liegt. Selbst bei der Stadt Hagen hatte die Übertragung der Verfahrenshoheit gewisses Unbehagen ausgelöst. Dieses wird von den Politikern im Iserlohner Rat geteilt.

Für Michael Scheffler (SPD) hat es sogar ein „Geschmäckle”, wenn Hagen, das von dem Steinbruchbetreiber Gewerbesteuer kassiert, am Ende über Iserlohner Hoheitsgebiet entscheiden soll. So weit wollten Hartmut Bogatzki (CDU) und Harald Eufinger nicht gehen, die es beide grundsätzlich begrüßten, wenn Verantwortung „nach unten” verlagert wird. In diesem Falle, aber sei die Entscheidung zumindest unglücklich, und es wohl die bessere Lösung, wenn eine neutrale Instanz wie die Bezirksregierung in Arnsberg oder das Landesumweltministerium Herr des Verfahrens wäre.

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