Eisenbahn

Verkehr auf Ruhr-Sieg-Strecke beeinträchtigt

Dass etwas nicht stimmt, ist daran erkennbar, dass in Letmathe Gleis 1 angefahren wird.

Foto: Oliver Bergmann

Dass etwas nicht stimmt, ist daran erkennbar, dass in Letmathe Gleis 1 angefahren wird. Foto: Oliver Bergmann

Letmathe.   Fahrgäste der Bahnlinien RB 91 und RE 16, die aus Iserlohn oder Siegen in Richtung Hagen/Essen möchten, wundern sich dieser Tage über Störungen im Betriebsablauf. Denn in Letmathe werden zur Zeit keine Triebfahrzeuge miteinander verbunden oder getrennt. Stattdessen pendelt ein Wagen zwischen Iserlohn und Letmathe. Wer weiter ins Ruhrgebiet fahren möchten, muss in Letmathe in den aus Siegen kommenden Zug umsteigen.

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Fahrgäste der Bahnlinien RB 91 und RE 16, die aus Iserlohn oder Siegen in Richtung Hagen/Essen möchten, wundern sich dieser Tage über Störungen im Betriebsablauf. Denn in Letmathe werden zur Zeit keine Triebfahrzeuge miteinander verbunden oder getrennt. Stattdessen pendelt ein Wagen zwischen Iserlohn und Letmathe. Wer weiter ins Ruhrgebiet fahren möchten, muss in Letmathe in den aus Siegen kommenden Zug umsteigen.

Nein, die Probleme hängen nicht mit dem stockenden Baufortschritt auf dem Bahnhof zusammen. Abellio-Sprecherin Julia Limia y Campos nennt viel schlimmere Gründe. „Einige Fahrzeuge können wir momentan nicht einsetzen, weil wir am Mittwochabend vom zweiten Personenunfall innerhalb weniger Tage betroffen waren. Ihrer Auskunft zufolge mussten die Triebwagen daraufhin in die Werkstatt fahren, wo sie auf Schäden untersucht werden. Auch sei eine Reinigung nötig. Die Folge: „Wir bedienen alles, allerdings sind wir mit verminderter Sitzplatzkapazität unterwegs. Wir hoffen, dass wir ab nächsten Dienstag zum Betriebsbeginn wieder planmäßig unterwegs sein können.“ Heißt: Zwischen Letmathe und Hagen/Essen fahren die Triebwagen in Doppeltraktion und einzeln wieder durchgehend bis Iserlohn.

Bis dahin dürfe es keine unvorhergesehenen Zwischenfälle mehr geben, nicht einmal eine Signalstörung oder andere äußere Einflüsse, auf die das Eisenbahnunternehmen keinen Einfluss hat. „Unsere Fahrzeugreserven sind momentan aufgebraucht“, begründet die Sprecherin. Zahlenmäßig sei das Unternehmen zwar mit genügend Wagen ausgestattet. „Aber nicht jeder Fahrzeugtyp ist für jede Strecke geeignet.“ Julia Limia y Campos empfiehlt allen Reisenden, sich über die unternehmenseigene Internetseite, über Twitter oder den DB-Navigator vor Fahrtantritt zu informieren, ob die eigene Verbindung tatsächlich bedient werden kann.

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