Grüne

Zeichen für Lebendigkeit der Vereine und besinnliche Zeit

Nach der Begrüßung durch Bernd Schlüter (v. re.) und dem Grußwort von Vizebürgermeister Thorsten Schick gab es wärmende Getränke.

Nach der Begrüßung durch Bernd Schlüter (v. re.) und dem Grußwort von Vizebürgermeister Thorsten Schick gab es wärmende Getränke.

Foto: Michael May

Grüne.  Die Arbeitsgemeinschaft der Grüner Ortsvereine lud zum traditionellen Einschalten der Weihnachtsbaumbeleuchtung am Kreisel ein.

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Früher schmückte er das alte Festgelände, seit einigen Jahren steht er am Kreisel in der Grüner Mitte: der Tannenbaum der Grüner Ortsvereine, dessen Beleuchtung traditionell am Samstag vor dem ersten Advent eingeschaltet wurde.

„Das hat ja auch eine Außenwirkung und zeigt: Wir sind noch da“, sagte Bernd Schlüter als Sprecher der aktuell 13 Vereine. Drei gebe es leider nicht mehr, und auch den einen oder anderen Verein plagen Nachwuchssorgen. Wobei die Traditionsveranstaltung ja beileibe nicht die einzige der Arbeitsgemeinschaft ist, wie auch Vizebürgermeister Thorsten Schick in seinem Grußwort unterstrich: „Gerade zum Ende und zu Beginn des Jahres sind es ja einige wie zum Volkstrauertag und vor allem der Neujahrsempfang am 5. Januar“, rührte Schick schon einmal die Werbetrommel. Überhaupt sei es seiner Meinung nach „die große Stärke der Stadt Iserlohn, dass wir sehr vitale Ortsteile haben, wo sehr, sehr viel stattfindet, wo sich Menschen für andere engagieren“, dankte der Vizebürgermeister für das ehrenamtliche Engagement.

Schick freute sich, erneut beim Einschalten der Beleuchtung, dem auch wieder Vertreter der CDU und der SPD beiwohnten, dabei zu sein. Denn eine „besonders schöne Tradition“ sei es auch, dass vor seinem Besuch in der Grüne stets der BVB gewonnen habe, sagte der Fan der schwarz-gelben Borussia mit Blick auf das 2:1 in Berlin: „Deswegen muss die Tradition auch noch lange fortgesetzt werden“, meinte er augenzwinkernd. Aber natürlich nicht nur aus dem Grund: Der Baum am Kreisel sei für alle aus der Grüne, vom Roden und aus Lössel, die beispielsweise nach der Arbeit nach Hause fahren, in der Adventszeit eine „gewisse Einstimmung“ auf ein wenig Besinnung und Ruhe daheim. Und auch ganz persönlich hat Thorsten Schick enge Verbindungen zu dem Ort: Keine 150 Meter entfernt wohnten einst seine Großeltern Erich und Helene Bödingmeier, ihres Zeichens Organist und Küsterin der Kirche Herz Jesu.

Bernd Schlüter dankte den Fördermitgliedern und den Sponsoren wie Elektro Schlüter, der benachbarten Apotheke und dem Rewe-Markt, der Sparkasse und der Märkischen Bank für die Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft bei der Traditionsveranstaltung, bei der es für alle kostenlos Glühwein, Kinderpunsch und Plätzchen gab, nachdem Herbert Groppe, früherer Braumeister der Brauerei Iserlohn, die Lichterketten an dem rund acht Meter hohen Baum eingeschaltet hatte.

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