Stadtentwicklung

Zukunft der Kreuzkapelle Stübbeken – Jetzt wird es konkreter

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Die Kreuzkapelle soll bleiben, lautet der mehrheitlich klar formulierte Wunsch der Stübbeker. Für eine bessere Nutzung von Innen- und Außengelände gibt es inzwischen viele Ideen.

Die Kreuzkapelle soll bleiben, lautet der mehrheitlich klar formulierte Wunsch der Stübbeker. Für eine bessere Nutzung von Innen- und Außengelände gibt es inzwischen viele Ideen.

Foto: Michael May / IKZ

Stübbeken.  Das Projektteam von „Kirche im Quartier“ lädt für 2. November ein zur Präsentation der Machbarkeitsstudie.

Im Dorf sprudelten die Ideen nur so hervor: Bei der Zukunftswerkstatt des Evangelischen Kreiskirchenamtes und des Instituts für Kirche und Gesellschaft gingen die Stübbeker im August sehr kreativ an die Frage heran, wie die Kreuzkapelle zukünftig genutzt werden sollte. Jetzt lädt das Team des mit EU-Mitteln geförderten Projekts „Kirche im Quartier“ zur Präsentation und Diskussion der Ergebnisse ein.

Bei dem Workshop hatte sich ein klares Stimmungsbild gezeigt: Die Stübbeker betrachten die Kapelle mehrheitlich als Teil der Siedlung, die sie als ruhiges, familiäres Wohnumfeld mitten im Grünen zu schätzen wissen. Es wurde aber auch offen darüber gesprochen, woran es im Dorf mangelt und welche Bedürfnisse die Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft und der Stadt Iserlohn besser erfüllen könnte.

Zusammengetragen wurde etwa, dass die Stübbeker Spiel- und Sportmöglichkeiten für Kinder vermissen, auch ein Lebensmittelgeschäft wünschen sich viele. Die Angebote für Senioren sind in den Augen der Dorfbewohner ebenfalls ausbaufähig, ein Treffpunkt mit ausreichend Sitzgelegenheiten und Parkplätzen würde sicherlich gut angenommen und weitere kulturelle Angebote würden so manches Herz höher schlagen lassen. Der Innenraum der Kapelle könnte in einen Multifunktionsraum umgewandelt werden, in dem von Filmvorführungen über Spielenachmittage bis hin zum Kindertrödel alles denkbar wäre.

Für den Außenbereich wurden unter anderem eine Boulebahn, ein Trinkbrunnen, ein Grillplatz, eine Ladestation für E-Bikes, ein Gemeinschaftsgarten und ein Taubenhaus angeregt. Die Dorfgemeinschaft hat ihre Unterstützung in Aussicht gestellt – jetzt geht es darum, was realistisch betrachtet umsetzbar ist. Zu dieser Frage wird Architekt Sven Grüne einiges zu sagen haben.

Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt werden präsentiert am Dienstag, 2. November, um 18 Uhr in der Kreuzkapelle Stübbeken. Für die Teilnahme gilt die 3G-Regel.

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