Spenden

Zwei große Geldbeträge für das Hospiz „Mutter Teresa“

Unterstützten Hospiz und Gäste wie Jennyfer Cheney (li.) und Marianne Hagebeuker: Ina Richling (re.) und Rudolf Lübke von der Kant- und Overweg-Apotheke überreichten die Spende an Lucyna Krzeminski (2.v.re.).

Foto: Hendrik Schulze-Zumhülsen

Unterstützten Hospiz und Gäste wie Jennyfer Cheney (li.) und Marianne Hagebeuker: Ina Richling (re.) und Rudolf Lübke von der Kant- und Overweg-Apotheke überreichten die Spende an Lucyna Krzeminski (2.v.re.). Foto: Hendrik Schulze-Zumhülsen

Letmathe.  Heimische Apotheken und Mitarbeiter der Thyssen-Krupp-Federnwerke sammelten für den guten Zweck.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Gleich zwei Spenden bekam das Hospiz Mutter Teresa in Letmathe überreicht. 1800 Euro sammelten die Kant- und Overweg-Apotheke, 1300 Euro spendeten Belegschaft und Vorstand des Thyssen-Krupp-Federnwerk in Hohenlimburg und Olpe.

Besonders den Letmather Bürgern verdankt das Hospiz die Spende der beiden Apotheken. Das Geld stammt zum einen aus sogenannten „Talern“. Das sind Prämienchips, die die Kunden der Apotheke auch an das Hospiz spenden konnten und zum anderen aus der Kalender-Aktion. Sie werden in beiden Apotheken kostenlos verteilt, bitten aber gleichzeitig um eine Spende für das Hospiz. „Ein Euro ist das üblicherweise. Viele geben aber mehr“, sagt Ina Richling, Leiterin der Kant-Apothke. Diesmal fühlten sich die Letmather anscheinend aber besonders mit ihrem Hospiz verbunden. „Normalerweise kommen bei uns etwa 800 Euro zusammen. In diesem Jahr war das mehr als das doppelte“, sagt Rudolf Lübke, Inhaber der beiden Apotheken.

Auch die Belegschaft des Federnwerks in Hohenlimburg sammelte fleißig. „Jedes Jahr gibt es auf der Belegschaftsversammlung eine Spendenbox für ein soziales Projekt“, sagt Udo Böhme, stellvertretender Vorsitzender des Thyssen-Krupp-Federnwerks. Eine alte Tradition, die in diesem Jahr einen traurigen Anlass hatte. „Zwei Kollegen mussten das Hospiz in Anspruch nehmen. Das war auch der Grund, warum sich die Belegschaft dafür entschieden hat“, sagt Udo Böhme. 675 Euro spendeten die etwa 400 Mitarbeiter des Werks in Hohenlimburg und in der Niederlassung in Olpe. Der Vorstand rundete den Betrag dann auf 1300 Euro auf.

Besonders die Gäste des Letmather Hospizes profitieren von den jährlichen Spenden. Unter ihnen ist auch die 30-jährige Jennyfer Cheney, die an verschiedenen Teilen ihres Körpers an Krebs erkrankt ist. „Es ist viel Menschlichkeit hier drin. Ich bin echt angekommen“, sagt sie. Bevor sie ins Hospiz kam, hatte sie starke Schmerzen. Stetig gehe es ihr hier besser. Jetzt wachse bei ihr sogar die Hoffnung, dass sie die schwere Krankheit überleben könnte.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik