Karitatives

Zwischen Clowns-Marionette und Sammeltassen

Zu den Stammkunden beim Trödelmarkt in der Begehnungsstätte St. Kilian gehört Elke Piekny.

Zu den Stammkunden beim Trödelmarkt in der Begehnungsstätte St. Kilian gehört Elke Piekny.

Foto: Jennifer Katz

Letmathe.  Der Trödelmarkt in der Begegnungsstätte St. Kilian bot ein reichhaltiges Angebot, das viele Kunden anzog.

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Bereits deutlich vor dem offiziellen Start strömten die Schnäppchenjäger in Richtung Hagener Straße 107. Denn der Trödelmarkt in der Begegnungsstätte St. Kilian ist bekannt dafür, dass hochwertige Artikel aus Haushaltsauflösungen zu finden sind.

Sechs Frauen, die seit fast 40 Jahren eine Handarbeitsrunde pflegen, haben auch für das vergangene Wochenende wieder gesammelt und organisiert, vorbereitet und dekoriert, Preisaufkleber beschriftet und vieles mehr erledigt. Renate Wiesehöfer, Leiterin der Begegnungsstätte, rechnet zurück: „Seit fast 20 Jahren veranstalten wir den Trödel.“ Zu den sechs Ehrenamtlichen, die die Vorbereitungen übernommen hatten, waren am Samstag und Sonntag noch vier weitere Helfer hinzugekommen. „Wir werden leider alle nicht jünger, es wird immer schwieriger“, gestand Renate Wiesehöfer ein. Dennoch hatten sie und das Team Spaß beim Verkauf und beim Gespräch mit den Besuchern.

Viele Stammgäste sind den Ehrenamtlichen treu

Stammgäste wie Elke Piekny, die schon seit mehreren Jahren in die Begegnungsstätte kommt, mischen sich regelmäßig ebenso unter die Kunden wie ganz neue Gesichter. „Ich war schon öfter zum Stöbern hier, habe beispielsweise ein Tablett gefunden“, verriet die Letmatherin Elke Piekny. Die Auswahl war groß, von Geschirr und Glasartikel über Handtaschen und Puppen bis hin zu Möbelstücken reichte das Angebot. „Viel zu schade zum Wegschmeißen“, befand nicht nur Elke Piekny, als sie sich einen Überblick über das aktuelle Angebot, das oft der Nachlass von Verstorbenen ist, verschafft hatte.

Ein älterer Herr hatte sich spontan in eine Clowns-Marionette verliebt. „Die kaufe ich jetzt, die muss mit“, sagte er zu den Verkäuferinnen – die Antwort kam von seiner Frau: „Wehe, Du hängst sie zu Hause auf.“ Mitgenommen hat er die Puppe trotzdem.

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