Landgericht Arnsberg

Ankari-Fitnessstudio: Schon vor Urteil ist Revision in Sicht

Mark Rennebaum, Chef des Fitnessstudios Ankari, in den neuen Räumen an der Windthorststraße. Hier hat das Studio sein zweites Zuhause auf Zeit gefunden, nachdem Orkan „Friederike“ den Stammsitz in Lendringsen zerstört hatte. Im nächsten Frühsommer soll der Umzug in den Neubau folgen. 

Mark Rennebaum, Chef des Fitnessstudios Ankari, in den neuen Räumen an der Windthorststraße. Hier hat das Studio sein zweites Zuhause auf Zeit gefunden, nachdem Orkan „Friederike“ den Stammsitz in Lendringsen zerstört hatte. Im nächsten Frühsommer soll der Umzug in den Neubau folgen. 

Foto: Corinna Schutzeichel

Menden.  Wie geht der Streit zwischen dem Mendener Fitnessstudio Ankari und dem ehemaligen Vermieter aus? Es geht um sehr viel Geld.

Mit Spannung wartet Mark Rennebaum, Inhaber des Fitnessstudios Ankari, auf das Urteil des Landgerichts Arnsberg. Denn das ist nicht unmittelbar am Ende der Verhandlung gefallen, sondern soll den Parteien in den nächsten Tagen mitgeteilt werden. Mark Rennebaum hat seinen einstigen Vermieter an der Lendringser Hauptstraße auf Schadenersatz verklagt.

Ankari musste schon zweimal umziehen

Nachdem Orkantief Friederike vor knapp zwei Jahren dafür gesorgt hatte, dass das Studio nicht mehr nutzbar war, hatte der Vermieter aus Sicht Mark Rennebaums die Instandsetzungsarbeiten immer weiter verzögert. Das führte dazu, dass Ankari mittlerweile zweimal umziehen musste.

Mark Rennebaum geht es um Schadenersatz, „der Rahmen bewegt sich zwischen 300.000 Euro und knapp einer Million“. Sein ehemaliger Vermieter, eine luxemburgische Investmentfirma, sei nicht kompromissbereit, so Rennebaums Einschätzung: „Ich denke, dass die Seite, für die es schlechter aussieht, auf alle Fälle in Revision gehen wird.“ Dann werde vor dem Oberlandesgericht verhandelt.

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