Großeinsatz

Dramatische Rettung: Bauarbeiter in Fröndenberg verschüttet

Fröndenberg.  Ein 27-Jähriger ist in Fröndenberg in einer Baugrube verschüttet worden und steckte bis zum Hals im Lehm fest. Eine dramatische Rettung begann.

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Ein 27-jähriger Bauarbeiter aus Fröndenberg ist am Montagnachmittag bei Bauarbeiten im Fröndenberger Stadtteil Stentrop verschüttet wurde. Der Arbeiter steckte bis zum Hals in einer schweren klebrigen Masse aus Lehmboden und Erde. Die Feuerwehr befreite den Schwerverletzten in einer fast eineinhalb Stunden dauernden Rettungsaktion aus der Grube. Er ist schwer verletzt. Es besteht aber keine Lebensgefahr.

Grube gibt plötzlich nach

Die nicht abgestützte Baugrube hatte gegen 15 Uhr plötzlich nachgegeben, als zwei Bauarbeiter mit Schachtarbeiten beschäftigt waren. Beide wurden verschüttet und waren nach Angaben der Polizei zunächst hilflos, da niemand den Unfall beobachtet hatte. Der weniger schwer verschüttete Arbeiter konnte sich mit leichten Verletzungen befreien und alarmierte die Rettungskräfte.

Die Feuerwehr startete eine große Rettungsaktion an dem ablegenen Haus, das nur durch eine einspurige Straße erreichbar ist. Rettungshubschrauber Christoph 8 und ein weiteres Notarztteam wurden angefordert, da die Einsatzkräfte auch von schwersten Nacken- und Wirbelverletzungen ausgehen mussten. Die Befürchtungen bewahrheiteten sich nicht. Der Mann trug vor allem Knochenbrüche im Bereich der Beine davon. Er kam mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus.

Amt für Arbeitsschutz eingeschaltet

Der Arbeiter musste, während die Feuerwehr nach und nach Erde abtrug, immer wieder mit Schmerzmitteln ruhiggestellt werden. Die Baugrube drohte nachzusacken. Die Arbeiter hatten die Grube vor einem Privathaus ausgehoben, um eine Rohrleitung zu verlegen. Die Polizei hat die Unfallstelle beschlagnahmt. Das Amt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet.

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