Kunstkurs

Ein Apfel als kleine Hausaufgabe für angehende Künstlerinnen

Almuth-Maria Köster (links) und Iris Krämer (rechts) sind Teil des Kunstkurses, den Claudia Mölle betreut. Inzwischen arbeiten die 15 Frauen schon seit sechs Jahren zusammen.

Almuth-Maria Köster (links) und Iris Krämer (rechts) sind Teil des Kunstkurses, den Claudia Mölle betreut. Inzwischen arbeiten die 15 Frauen schon seit sechs Jahren zusammen.

Foto: Tobias Schürmann

Menden.  Almuth-Maria Köster und Iris Krämer nehmen Malunterricht bei Künstlerin Claudia Mölle.

Seit sechs Jahren gibt Künstlerin Claudia Mölle auch VHS-Kurse. Die insgesamt 15 Frauen sind inzwischen gut befreundet und unterstützen einander. Da wundert es nicht, dass mit Almuth-Maria Köster und Iris Krämer zwei Schülerinnen ihre Lehrerin beim WP-Heimaturlaub unterstützen.

Die richtige Motivation

„Ich habe eigentlich schon immer gemalt, früher haben wir auch die Äste im Wald bemalt“, sagt Köster. Mit der Zeit habe sie sich dazu entschlossen, Kunstwerke nachzumachen. Inzwischen hat sie auch die einen oder anderen Werke verkauft.

Die gemeinsamen Malabende stehen von Zeit zu Zeit unter einem bestimmten Thema. „Natürlich wäre es einfacher, wenn alle gleich malen würden“, sagt Claudia Mölle. Aber das nähme schließlich auch den Reiz und das, was die Kunst im Endeffekt ausmacht. Zuletzt hatten sie Häuser gemalt. „Claudia hat das so schnell gemacht, dass sie uns richtig motiviert hat“, sagt Almuth-Maria Köster. Einmal pro Woche treffen sich die Frauen.

Eine gewisse Abwechslung

Nach den gemeinsamen Übungsstunden stehen zudem noch Hausaufgaben auf dem Programm. Das kann auch mal so etwas simples wie ein Apfel sein. „Beachten muss man trotzdem einige Sachen“, sagt Iris Krämer. Seien es die Schatten oder Rundungen des Obstes.

Angst vor kritischen Blicken oder Bewertungen anderer haben die Frauen schon lange nicht mehr. „Wir unterstützen uns gegenseitig“, macht Krämer deutlich. Sie fotografiere und arbeite auch noch mit Holz. „Es ist gerade das Loslassen davon, Dinge eins zu eins darzustellen“, sagt Iris Krämer. Abstraktes mit einfließen zu lassen, mache das Kunstwerk am Ende aus. „Jeder bricht auch mal bewusst seinen Stil“, so Köster. Das sorge für eine gewisse Abwechslung.

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