Vandalismus

Vandalismus: Kunstrasenplatz am Hülschenbrauck angekokelt

Maik Scheunig auf dem Pflege-Trecker des Kunstrasenplatzes des VfL Platte Heide. Daneben: Werner Labahn aus dem Vereinsvorstand. Die angekokelte Stelle ist etwa 30 x 30 Zentimeter groß.

Maik Scheunig auf dem Pflege-Trecker des Kunstrasenplatzes des VfL Platte Heide. Daneben: Werner Labahn aus dem Vereinsvorstand. Die angekokelte Stelle ist etwa 30 x 30 Zentimeter groß.

Foto: Hagemann / WP

Platte Heide.  Kinder sollen auf dem Kunstrasen des VfL Platte Heide gezündelt haben. Der Vereinsvorstand bespricht die Installation einer Überwachungskamera.

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Auf dem Kunstrasenplatz des VfL Platte Heide am Hülschenbrauck ist gekokelt worden – ein Stück des Kunstrasenplatzes wurde beschädigt und muss erneuert werden. Der Vereinsvorstand denkt darüber nach, den Platz „rigoros“ für kickende Kinder aus der Nachbarschaft zu sperren, wenn es noch einmal zu einem Fall von Vandalismus kommen sollte. Auch Überwachungskameras stehen jetzt zur Debatte. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Brandstiftung.

Im Juli 2016 gab es den ersten Spatenstich, wenige Monate später konnte auf dem neuen Kunstrasenplatz gekickt werden. Seitdem investiert der VfL Platte Heide viel Zeit und Mühe in die Pflege seines Platzes.

Baseballcap angezündet

Umso verärgerter ist Werner Labahn, 2. Vorsitzender der Fußballabteilung des VfL, wenn die Arbeit der Ehrenamtlichen kaputt gemacht wird. Genau das ist in der Zeit zwischen Montag und Dienstag geschehen. Kinder, so glauben es Zeugen gesehen zu haben, sollen auf dem Platz gekokelt haben.

Laut Polizeisprecher Dietmar Boronowski sind eine Baseballcap und Plastikteller angezündet worden. Jetzt ist eine Fläche von 30 x 30 Zentimeter kaputt. Labahn schätzt auf einen Schaden in Höhe von 500 Euro.

Wer für die Reparatur aufkommt – Stadt oder Verein – sei noch unklar. Der Schaden ist in der Aufwärmzone am Rand des Sportplatzes. Labahn gibt Entwarnung: „Der Platz ist bespielbar.“

Rigoros absperren

Dass auch mal Kinder aus der Nachbarschaft den Platz nutzen, sei eigentlich kein Problem: „Der Platz ist zwar eingezäunt und abgeschlossen, aber es gibt Schleichwege. Wenn die Kinder kicken wollen, dann tolerieren wir das“, erklärt Labahn. Allerdings nicht auf Kosten des Platzes: „Wenn noch einmal randaliert wird, dann werden wir den Platz rigoros absperren.“

Eine Entscheidung, die der Vereinsvorstand bedauern würde, denn damit bestrafe man „leider auch diejenigen, die sich immer benehmen“.

Eine weitere Möglichkeit, den Platz am Hülschenbrauck künftig besser im Blick zu haben, wird der Vereinsvorstand in seiner nächsten Sitzung besprechen, kündigt Labahn an: „Das Gebäude selbst ist zwar alarmgesichert, aber wir werden darüber sprechen, ob wir eine Überwachungskamera installieren werden. Allerdings ist das natürlich für uns mit Kosten verbunden.“

Zeugen, die Angaben zu den Tätern machen können, sollen sich bei der Mendener Polizei melden unter: .

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