Crowdfunding

Menden-Crowd: Spenden für Projekte gehen in die Verlängerung

Das Foto zeigt SKFM-Geschäftsführerin Marita Hill (links) mit Adelheid Nolte an der Kasse des Sozialmarktes des SKFM an der Fröndenberger Straße. Der SKFM ist in diesem Jahr abermals mit einem Projekt beim Spendenfeuerwerk dabei.

Das Foto zeigt SKFM-Geschäftsführerin Marita Hill (links) mit Adelheid Nolte an der Kasse des Sozialmarktes des SKFM an der Fröndenberger Straße. Der SKFM ist in diesem Jahr abermals mit einem Projekt beim Spendenfeuerwerk dabei.

Foto: Thomas Hagemann

Menden  Die Stadtwerke bleiben weiterhin optimistisch. Denn: erst drei Projekte waren in der Vergangenheit erfolglos.

Das Spendenfeuerwerk der Stadtwerke geht in die Verlängerung. Sechs der insgesamt zehn Projekte haben ihr Spendenziel bisher nicht erreicht. Für sie gibt es nun zwei Wochen länger Zeit.

Zwei Wochen Verlängerung

Zumindest ein weiteres Projekt hat seit dem Jahreswechsel das Ziel erreicht. Damit die restlichen Vorhaben aber nicht ins Wasser fallen und noch umgesetzt werden können, haben die Stadtwerke den Spendenzeitraum nochmals verlängert. Bis zum 29. Januar können Mendenerinnen und Mendener jetzt noch die verbliebenen Projekte unterstützen.

Ursprünglich war der 15. Januar das gesetzte Ziel der jährlichen Weihnachtsaktion der Stadtwerke. Offen sind derzeit noch sechs Vorhaben: Abenteuerliche Spielgeräte für die Kinderwohngruppe der evangelischen Jugendhilfe (3600/4900 Euro); der Gewässerlehrpfad entlang der Hönne der Arche Noah (1400/3000 Euro); ein Licht- und Farbe-Stativgerät für die Behindertenhilfe Menden (2150/2300 Euro); mit einer Fahrt in die Berge der Bieberschlümpfe soll hilfsbedürftigen Menschen geholfen werden (2150/3000 Euro); Edelstahl- statt Plastikbecher für Kitakinder des Ladiescircle Sauerland (560/2670 Euro) und ein Raum zum Wohlfühlen des SKFM (450/1500 Euro).

Erst drei Projekte erfolglos

"Dass der Zeitraum noch einmal verlängert worden ist, ist eigentlich nicht im Sinne des Crowdfundings", gibt Xenia Kehnen von den Stadtwerken zu. Doch nachdem mehrere Projektinitiatoren Bedenken äußerten und angesichts der Corona-Pandemie habe man sich dazu entschlossen, noch einmal zwei Wochen mehr Zeit einzuräumen. Allerdings macht Kehnen auch klar: Am 29. Januar ist definitiv Schluss. Denn um ihre Ziele zu erreichen sind auch die Initiatoren selbst gefragt, entsprechend Werbung zu betreiben. Wie das funktionieren kann, habe das Gymnasium an der Hönne vorgemacht. Hier war das Spendenziel für einen Defibrillator schnell erreicht. Inzwischen liegt man dort sogar 450 Euro über dem angepeilten Betrag von 2700 Euro. Whatsapp und soziale Medien sind hierbei die treibenden Kräfte.

Bislang gibt es erst drei Projekte, die in der Zeit der Mendencrowd ihr Spendenziel verfehlt haben. "Es steht und fällt mit der Aktivität der Vereine und Institutionen", sagt Xenia Kehnen. Gleichzeitig springen aber auch Mendenerinnen und Mendener immer wieder in die Bresche. So etwa für die Suchtwoche der Anonymen Drogenberatungsstelle (Drobs) vor zwei Jahren, die damit den erfolgreichen Youtuber "$ick" einladen konnte. Auch in diesem Jahr hat ein Spender bereits 2000 Euro für die Spielgeräte der evangelischen Jugendhilfe beigesteuert. Für die Projekte, die derzeit noch auf der Kippe stehen, ist Xenia Kehnen aber weiterhin optimistisch.

>>> Info <<<

Beim Spendenfeuerwerk setzt man derweil darauf, dass die in diesem Jahr außergewöhnliche Spendenbereitschaft in der Hönnestadt noch nicht zu Ende ist.

Zuletzt hatte Mendener in Not neue Rekordspenden vermeldet, die in Zeiten von Corona dringend benötigt werden, um hilfsbedürftigen Hönnestädtern zu helfen.

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