Vier Verletzte

Schwerverletzte (69) bei Frontalcrash vor Kalkwerk Hönnetal

Unfall Hönnetal

Unfall Hönnetal

Foto: Tobias Schürmann / Westfalenpost

Oberrödinghausen/Menden.  Bei einem Frontalzusammenstoß vor dem Kalkwerk Lhoist im Hönnetal sind vier Menschen teils schwer verletzt worden. Straße wieder frei.

Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Hönnetalstraße (B 515) bei Oberrödinghausen in Menden sind vier Menschen teils schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich direkt vor der Einfahrt von Tor 1 des Kalkwerkes Lhoist (früher Rheinkalk). Die Straße war für den Verkehr rund zwei Stunden voll gesperrt.

Den Rettungskräften bot sich beim Eintreffen ein furchtbarer Anblick. Ein Opel Zafira und ein Ford C-Max waren frontal gegeneinander gefahren. Die Autos wurden auf der Vorderseite komplett eingedrückt. Die Rettungskräfte der Feuerwehr mussten das Dach des Opel Zafira abtrennen, um an die Verletzten zu gelangen und „patientenschonend zu retten“, wie der Einsatzleiter vor Ort mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge geriet eine 69-jährige Balverin mit ihrem Opel aufgrund eines medizinischen Notfalls in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Ford einer 43 Jahre alten Balverin. Im Ford saßen zum Unfallzeitpunkt neben der Fahrerin die beiden Töchter, die von den Rettungskräften betreut werden mussten.

Hubschrauber Christoph Dortmund im Einsatz

Die 69 Jahre alte Balverin wurde schwerverletzt. Sie musste mit dem Rettungshubschrauber Christoph Dortmund in eine Spezialklinik, voraussichtlich ins städtische Klinikum Dortmund-Nord, geflogen werden. Für die anderen Verletzten standen drei Krankenwagen bereit.

Die Erstmeldung über den Unfall war gegen 13.30 Uhr in der Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises eingegangen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen entschieden sich die Einsatzkräfte gegen 14 Uhr zu einer Nachalarmierung. Die Feuerwehr war mit zwölf Einsatzkräften der Hauptwache vor Ort. Die drei Rettungswagen-Besatzungen aus mehreren Städten wurden durch einen zusätzlichen Notarzt unterstützt.

Straße ist noch voll gesperrt

Die Feuerwehr streute die Unfallstelle ab. Die Ermittlungen dauern noch an, die Straße ist allerdings wieder freigegeben. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 20.000 Euro. Zeugen der Verkehrsunfalls werden gebeten, sich mit dem Verkehrskommissariat der Polizei Menden 02373/ 9099-0 oder -7123 in Verbindung zu setzen.

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