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Sommer und Sport: Zwischen Ansporn, Zwang und purer Freude

Bei Hitze ins Fitnessstudio? Das ist ganz schön anstrengend. Wer seinen inneren Schweinhund überwindet, bleibt fit.

Bei Hitze ins Fitnessstudio? Das ist ganz schön anstrengend. Wer seinen inneren Schweinhund überwindet, bleibt fit.

Foto: Lars Heidrich / Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Menden.  Junge-WP-Reporter halten sich auch in den Sommermonaten fit. Manche etwas unfreiwilliger als andere. Aber sie haben einige gute Ideen.

Auch in den warmen Monaten kann man nicht nur in der Sonne liegen und entspannen. Wer den Sport vernachlässigt, der wird es eher früher als später merken.

Junge-WP-Reporter halten sich auch in den Sommermonaten fit. Manche etwas unfreiwilliger als andere.

Kurze Pause

Für mich ist Sport sehr wichtig und auch notwendig, um fit und gesund zu bleiben. Allerdings kann Sport bei hohen Temperaturen gefährlich werden, wenn man zu wenig trinkt oder sich zu sehr auspowert. Aus diesem Grund macht mein Tanzverein, bei dem ich sonst einmal in der Woche trainiere, in den Sommerferien eine Pause. Einerseits, weil es in der Halle, in der wir tanzen, im Sommer ohne Klimaanlage und ohne viel Lüftungsmöglichkeiten viel zu stickig und warm wird.

Auf der anderen Seite würde ich aber auch bei Training mit Temperaturen um die 30 Grad kaum mitmachen können. Das liegt daran, dass ich gerade bei der Hitze oft Probleme mit meinem Kreislauf habe. Für mich heißt es also im Sommer: Ganz viel trinken und Sportpause! Es bringt ja niemandem etwas, wenn ich während des Sports umkippe. Ganz auf Aktivität kann ich aber auch bei heißen Temperaturen nicht verzichten: Im Freibad oder Badeseen kann man sich ja zum Glück abkühlen und währenddessen beim Schwimmen auch noch Sport treiben. Und es macht auch noch Spaß! Lucca-Marie Mitchell

In Ruhe trainieren

Ganz egal, ob Kraft oder Ausdauer, ein Fitnessstudio ist der ideale Ort, um sich sportlich zu betätigen und den alltäglichen Schulstress hinter sich zu lassen. Doch auch in den Sommerferien, wo einem genügend Zeit zum Relaxen bleibt, gehe ich gerne dort hin. Sport zu treiben im Sommer ist natürlich so eine Sache. Besonders die Hitzewelle in Deutschland bringt uns durch die heißen Temperaturen auch ohne Bewegung zum Schwitzen. Einen Vorteil bringt die Wärme aber: Im Fitnessstudio sind kaum Leute, so dass man ganz in Ruhe trainieren konnte.

Es ist einfach viel besser, nicht erst darauf warten zu müssen, bis ein Sportgerät endlich mal frei wird. Praktischerweise stellt mein Studio außerdem kühle Getränke zur Verfügung. Ohne viel Trinken hält man es dann doch nicht so gut mit der Hitze aus und Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen könnten anfallen und einem die Ferienlaune vermiesen. Wer dann doch absolut keine Kraft hat, in der heißen Mittagssonne zu trainieren, kann seine Gym-Session selbstverständlich auch auf den Morgen oder den Abend verlegen. Ich selber bin nur ganz selten in der prallen Sonne zum Sport gegangen, sondern lieber erst, wenn es sich wieder abgekühlt hat. Naja, manchmal muss man wohl seinen inneren Schweinehund überwinden, auch wenn die Hitze einen vollkommen träge macht. Schließlich will man doch gerade im Sommer am Strand, am See oder auch einfach im Freibad seine Bikinifigur präsentieren, oder?Joline Wimmer

Komplizierte Beziehung

Sport und ich – das ist eine echt komplizierte Beziehung. Ich mache wirklich gerne Sport, das möchte ich hier klarstellen. Was ich aber so gar nicht leiden kann, ist nicht zu erreichen, was ich erreichen möchte.

Passiert mir das beim Sport oft? Ja, sehr oft, denn auch wenn es mir Spaß macht, bin ich nicht sonderlich sportlich. Und zwar genau deshalb, weil es mich von Sport weg grault, dass ich nicht schaffe, was ich schaffen will. Das wiederum führt dazu, dass ich unsportlicher werde und da haben wir unsere wundervolle Spirale in den Abgrund.

In der Hitze war mein Antrieb dann noch geringer. Ich hätte gerne am Anfang der Ferien gerne wieder mit dem Sportmachen angefangen, aber dann wurde es warm und ich kann Wärme nicht leiden. Aber vielleicht ist es ja wieder so weit und ich sollte mich aufraffen und wieder anfangen.
Conrad Brinkmann

Die Pflicht ruft

Ich bin eher der faule Typ, wenn es um Sport geht. Gelegentlich bekomme ich einen Motivationsschub und gehe joggen oder mache Kraftsport.

Jedoch besonders ungern bei den 38 Grad dieses Sommers. Dennoch komme ich nicht ganz um körperliche Betätigung herum, denn mein Pferd muss sich bewegen. Manchmal hat auch er keine Lust, was ich deutlich zu spüren kriege, doch für seine Gesundheit (und wahrscheinlich auch meine) ist es unerlässlich.

Deshalb stehe ich im Sommer oft früh auf, um vor der großen Hitze die Sporteinheit beendet zu haben. Oder ich beginne damit erst kurz vor dem Sonnenuntergang.Lisa Nückel

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