Sturmtief Mortimer

Sturm-Einsätze für Polizei und Feuerwehr in Menden und Balve

Mehrere Bäume mussten von der Straße beseitigt werden.

Mehrere Bäume mussten von der Straße beseitigt werden.

Foto: Ulrich Bangert / FUNKE Foto Services

Menden/Balve.  Sturmtief Mortimer hat Polizei und Feuerwehr in Menden und Balve einige Einsätze beschert. Nicht für jeden sahen die Einsatzkräfte einen Grund.

Feuerwehr und Polizei mussten in zwischen Sonntagabend und Montagmorgen zu mehreren Einsätzen wegen des Sturms durch Sturmtief Mortimer und der Regenfälle ausrücken. An vielen Stellen sorgte abgefallenes Laub für verstopfte Abflüsse.

Man sei „einigermaßen verschont geblieben“ bilanzierte der Balver Stadtbrandmeister Frank Busche. Auch in Menden blieben schwere Schäden durch Sturmtief „Mortimer“ aus. Für die Einsatzkräfte summierten sich einige Kleinigkeiten. Für die Fahrgäste in der RB 54 (Hönnetalbahn) wurde es erneut ärgerlich. Mittlerweile habe sich die Lage wieder normalisiert. „Wir haben keine Einsätze mehr wegen des Sturms“, sagt Polizeisprecher Marcel Dilling.

  • Die wohl größten Auswirkungen hatte am Morgen ein Baum auf den Gleisen der Hönnetalbahn zwischen Binolen und Balve. Die Bahn musste für gut zwei Stunden den Verkehr einstellen.
  • In Menden wurde am Sonntagabend um 22.32 Uhr eine unter Wasser stehende Fahrbahn an der großen Kreuzung von Westtangente und Bräukerweg gemeldet. Die Feuerwehr kümmerte sich um das Problem und beseitigte.
  • Ebenfalls am Sonntagabend wurde in Menden eine unter Wasser stehende Straße an der Ecke Fröndenberger Straße/Werler Straße gemeldet. Die Einsatzmeldung kam um 23.08 Uhr.
  • Als Fehlalarm stellte sich eine Meldung von der Gruländer Straße in Menden heraus. Für die herbeigerufene Polizei habe sich herausgestellt, dass es sich „um eine normale Wasserlache handelt“, sagt Polizeisprecher Marcel Dilling.
  • Bereits am Sonntagvormittag war „wieder einmal“ (O-Ton Balves Stadtbrandmeister Frank Busche) ein Baum auf die Telefonleitung in der Grübeck gestürzt. Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Beckum, Volkringhausen und Eisborn zerteilten den Baum und räumten die Reste beiseite.
  • Im Bereich der Gransauer Mühle mussten Feuerwehrleute des Löschzugs Garbeck am Montagmorgen gegen 4.48 Uhr einen umgestürzten Baum von der Straße nach Retringen beseitigen. Die Straße musste nur kurz gesperrt werden.

„In allen Fällen ist es zu keinen nennenswerten Schäden gekommen“, sagt Stadtbrandmeister Frank Busche. Autofahrer müssen weiter vorsichtig sein. Durch Laub und hinabgefallene kleine Äste sind die Fahrbahnen vieler Straßen verschmutzt.

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