Polizei-Einsatz

Im Hönnetal vermisster 76-Jähriger hatte gar keinen Unfall

Der Hubschrauber der Polizei kreiste zwischen Menden und Balve. (Symbolfoto)

Der Hubschrauber der Polizei kreiste zwischen Menden und Balve. (Symbolfoto)

Foto: Michael Kleinrensing / Michael Kleinrensing / WP

Menden/Balve/Iserlohn.  Mit einem Hubschrauber hat die Polizei Mittwochnacht einen 76-jährigen Fröndenberger im Hönnetal gesucht. Er hatte selbst Alarm geschlagen.

Die Polizei im Märkischen Kreis hat in der Nacht zu Mittwoch und am frühen Morgen einen 76 Jahre alten Mann aus Fröndenberg im Hönnetal gesucht. Der Senior hatte sich gegen 2.30 Uhr telefonisch gemeldet und berichtet, er sei im Hönnetal zwischen Balve und Sanssouci verunglückt. Polizei und Feuerwehr rückten daraufhin aus, fanden aber niemanden und auch keine Unfallspuren.

Eine Handyortung gegen 4 Uhr ergab dann, dass sich der vermisste Senior im Iserlohner Norden (Bereich Hennen, Kalthof, Drüpplingsen) aufhalten muss. Um kurz vor 8 Uhr entdeckten Polizeibeamte den Mann schließlich im Bereich des Iserlohner Nordens. Es geht ihm laut Polizei „den Umständen entsprechend“. Das Auto des Mannes wurde zunächst sichergestellt.

Keine Unfallspuren, weder im Hönnetal noch in Iserlohn

Die Polizei geht mittlerweile fest davon aus, dass es keinen Unfall im Hönnetal gab. „Wir haben keine Hinweise auf irgendein Unglück“, sagt Polizeisprecher Dietmar Boronowski. Es habe sich bei der Unfallmeldung wohl um eine nicht bewusst getätigte falsche Angabe des Mannes gehandelt.

Auch am Fundort in Iserlohn seien keine Hinweise auf einen Unfall gefunden worden. Der Mann sei einige Meter entfernt von seinem Auto angetroffen. Die Polizei zeigt sich auch angesichts der kühlen Temperaturen froh, dass der Mann letztlich unverletzt angetroffen wurde. (

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