Bahnverkehr

Züge könnten mit Tempo 60 durch das Oesetal fahren

So sah es aus, wenn die Oesetalbahn Bahnhof Menden hielt.

So sah es aus, wenn die Oesetalbahn Bahnhof Menden hielt.

Foto: WP

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Menden. Die Machbarkeitsstudie für die Reaktivierung der Oesetalbahn geht davon aus, dass Züge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 60 Stundenkilometern auf der Trasse verkehren könnten. Die Strecke würde wie bisher auch eingleisig bleiben.

Eine höhere Höchstgeschwindigkeit hält das Ingenieurbüro Vössing für überflüssig. Eine Heraufsetzung auf Tempo 80 brächte wegen der geplanten Stopps auf die gesamte Strecke zwischen Hemer und Menden nur wenige Sekunden Zeitvorteil. Allerdings müsste die Strecke dann mit einem deutlich größeren Kostenaufwand für den Bahnbetrieb umgerüstet werden.

Bislang gehen die Planer unter anderem davon aus, dass bei der Wiederherstellung der Strecke so gut wie keine Signalanlagen neu aufgestellt werden müssen. „Nur die Ein- und Ausfahrt in und aus dem Bahnhof Menden muss neu signalisiert werden“, heißt es in der Studie, die der Redaktion vorliegt.

Das Büro rechnet in seiner Studie mit Baukosten von 10,5 Millionen Euro. Die Kosten erhöhen sich, weil der Radweg (gerade im Bau) dann wieder abgerissen werden müsste. Ob die Bahnstrecke tatsächlich wieder in Betrieb geht, muss eine Bedarfsstudie zeigen. Möglicher Betriebsbeginn ist 2028.

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