Vandalismus

An neuem Mescheder Parkplatz sind Sprayer unterwegs

Hier an dem Park-and-Ride-Parkplatz an der Lagerstraße in Meschede sind die ersten Schmierereien aufgetaucht.

Hier an dem Park-and-Ride-Parkplatz an der Lagerstraße in Meschede sind die ersten Schmierereien aufgetaucht.

Foto: Jürgen Kortmann

Meschede.  Es war zu befürchten: Irgendwann würde es den ersten Vandalismus am neuen Mescheder Großraumparkplatz an der Lagerstraße geben. Jetzt ist er da.

Leider ist es jetzt so weit: An dem neuen Park-and-Ride-Parkplatz an der Lagerstraße in Meschede sind die ersten Schmierereien aufgetaucht.

Ein gutes Jahr lang ging es gut, Ende Oktober 2018 war das Gelände mit den 110 kostenfreien Parkplätzen eröffnet worden. Betroffen ist jetzt die Stahlbetonmauer an der Lagerstraße, wo großflächig Graffiti aufgesprüht worden sind. Vermutlich Ende der vergangenen Woche waren der oder die Sprüher aktiv. Hinweise auf sie gibt es bislang noch nicht.

Ein Patentrezept gibt es nicht

Der Bauhof der Stadt wird diese Flächen überstreichen, sobald es etwas wärmer und trocken ist, teilt die Stadtverwaltung auf Anfrage mit. Schützen kann man sich nicht gegen die Graffiti. Zwar gibt es Beschichtungen, die aber nicht das Aufsprühen verhindern. Die Stadtverwaltung hatte eine Beschichtung geprüft, als die neue Johannesbrücke über die Ruhr geplant wurde – aber die Idee wieder verworfen: Zu teuer, außerdem verliert eine Beschichtung nach einigen Monaten auch schon ihre Wirkung. Zudem: Man müsste ja genau wissen, wo Sprüher zuschlagen würden - sonst müssten komplette Bauwerke vorsorglich beschichtet werden.

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