Müll

Bahnhof Meschede - „nicht verunreinigter“ als anderswo

Zerbrochene Flaschen, Müll - Szenen vom Bahnhof Meschede.

Zerbrochene Flaschen, Müll - Szenen vom Bahnhof Meschede.

Foto: Eric Steinberg

Meschede.  Verpackungsmüll, Zigarettenstummel - es sieht immer wieder dreckig aus am Bahnhof in Meschede. Eine Änderung ist nicht in Sicht.

Verpackungsmüll und Zigarettenstummel auf dem Boden, Schmierereien an den Wänden - so sieht es auch jetzt mal wieder am Bahnhof in Meschede aus. Das alles ist schon Alltag geworden in der Gleisunterführung. Für viele Reisende ein lästiger Anblick, der sich seit Wochen nicht zu ändern scheint.

Lange ist es nicht her, dass der Bahnhof in Meschede für eine Summe von 4,8 Millionen Euro erneuert worden war. Geländer wurden ergänzt, Bahnsteige erhöht und im vergangenen Jahr dann auch die Gleisunterführung eröffnet. Zuletzt gab es Probleme mit den Aufzügen, heute ist es der Müll, der das Bild des Bahnhofs verschlechtert.

Zweimal die Woche

Eine Sprecherin der Bahn erläuterte auf Anfrage dieser Zeitung, die Unterführung werde zwei Mal in der Woche gereinigt, in regelmäßigen Intervallen auch nachts. Zusätzliche Maßnahmen, um das Müllproblem in den Griff zu bekommen, wolle man trotzdem nicht ergreifen. Trotz des vielen Mülls gab sie bekannt: „Der Mescheder Bahnhof ist nicht verunreinigter als andere Bahnhöfe“.

An fehlenden Müllereimern liege es nicht, so die Sprecherin.

Schaut man sich am Bahnhof um, lässt sich feststellen, dass es dort genügend Möglichkeiten gibt, seinen Abfall nicht gerade in der Unterführung liegen zu lassen. An den Bahnsteigen selbst finden sich immer wieder Mülleimer, die von den Reisenden benutzt werden können.

Die Bahn habe ihre Reinigungsmitarbeiter auf das Problem aufmerksam gemacht, heißt es von Seiten der Sprecherin.

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