Verkehr

Bauarbeiten am Mescheder Friedhof sollen Fußgänger schützen

Die  Bauarbeiten am Dünnefeldweg dauern noch bis Anfang 2020.

Die Bauarbeiten am Dünnefeldweg dauern noch bis Anfang 2020.

Foto: Ute Tolksdorf

Meschede.  Am Mescheder Friedhof wird gebaut. Was dort entstehen soll - und warum es auf dem Friedhof kein Wasser mehr gibt.

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Die Bauarbeiten am Dünnefeldweg sind in vollem Gang. 100.000 Euro investiert die Stadt. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten zumindest an der Bushaltestelle beendet sein - wenn das Wetter mitspielt. Was dort geplant ist:

Offizieller Schulweg

Der Weg am Nord-Friedhof - zwischen Uferweg und Warsteiner Straße - ist offizieller Schulweg für die Marienschüler. Außerdem nutzen die Bushaltestelle viele Schüler des Berufskollegs. Nur auf der einen Seite des Dünnefeldwegs gab es bisher einen minimal geschützten Fußweg. Ketten und Poller hielten Autos, Busse und Lkw von den Fußgängern fern.

Eine Notlösung. „Poller und Ketten wurden recht häufig umgefahren und hätten nun erneuert werden müssen“, erläutert Angelika Beuter, Pressesprecherin der Stadt Meschede. „Jetzt wird der Gehweg zum Schutz der Fußgänger umgebaut und mit Hochbordsteinen versehen, die zwölf Zentimeter hoch sind.“ Eine eigene Spur für Radfahrer ist im Zuge der Bauarbeiten nicht geplant.

Gleichzeitig wird die Bushaltestelle barrierefrei ausgebaut. Dort wird ein höherer Bordstein den barrierefreien Einstieg ermöglichen.

Defekte Wasserleitung auf dem Mescheder Nord-Friedhof

Die defekte Wasserversorgung auf dem Friedhof hat mit den Bauarbeiten allerdings nichts zu tun, erläutert die Pressesprecherin. Dort sei das Wasser - wie in jedem Winter - Anfang November abgestellt worden. „Für die defekte Stelle der dortigen Wasserleitung wurde eine Notversorgung gebaut, die auch im Frühjahr wieder genutzt werden soll.“

Der Gehweg wird laut Stadt - abhängig vom Wetter - im neuen Jahr fertig.

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