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Corona: Familotel Ebbinghof braucht Planungssicherheit

 Daniela Tigges vom Familotel Ebbinghof. ärgert sich, weil sie viele Fragen ihrer Gäste nicht beantworten kann.  

Daniela Tigges vom Familotel Ebbinghof. ärgert sich, weil sie viele Fragen ihrer Gäste nicht beantworten kann.  

Foto: Privat/sabrinity.com

Ebbinghof.  Die Familien brauchen dringend Urlaub, weiß Daniela Tigges vom Familotel Ebbinghof. Noch aber kann sie manche Frage nicht beantworten.

In der Gastronomiebranche herrscht weiterhin große Unsicherheit. So berichtet auch Daniela Tigges vom Familotel in Ebbinghof, dass bei ihr Anmeldungen nur sehr eingeschränkt eingehen. „Dabei wollen die Familien gerne kommen.“ Aber noch sei eben nicht klar, welche Dienstleistungen sie erwarten können. „Für Familien ist das besonders wichtig, wo man nur isst, trinkt und wandert ist das einerlei.“

Kita-Betreuung nur eingeschränkt

Viele Familien kämen wegen der individuellen, sehr flexiblen und hochwertigen Kita-Betreuung. „Die können wir aber im Moment nur nach vorgebuchten Zeiten sehr eingeschränkt anbieten.“ Dazu fragen die Eltern: Wird das Ponyreiten stattfinden und wann darf man mit den Kindern wieder ins Hallenbad? Daniela Tigges bleibt da auch nur auf die aktuelle Corona-Schutzverordnung zu verweisen. Bis zum 29. Mai bleiben die Hallenbäder geschlossen. „Ob sie danach wieder öffnen, steht da leider nicht drin.“ Dabei sei der Hallenbad-Besuch vor allem bei schlechtem Wetter für Familien mit Kindern ein enorm wichtiges Freizeitangebot.

Planungssicherheit fehlt

„Wir haben einfach keine Planungssicherheit“, sagt sie. Und das liege nicht am örtlichen Ordnungsamt. Dort versucht man die Betriebe schon zu unterstützen.“ 40 Familien kann sie normalerweise unterbringen. „Zurzeit sind wir nur zu einem Drittel ausgebucht.“ Und sie fürchtet, solange es für Familien unkomplizierter ist, zu Hause zu bleiben, wird sich das auch nicht ändern.

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