Infektion

Corona: So geht es den unter 30-jährigen Erkrankten im HSK

Ärzte und Pflegepersonal besprechen sich in der zentralen Notaufnahme des Uniklinikums in Essen. Auch dort werden Corona-Patienten behandelt.

Ärzte und Pflegepersonal besprechen sich in der zentralen Notaufnahme des Uniklinikums in Essen. Auch dort werden Corona-Patienten behandelt.

Foto: Marcel Kusch / dpa

Meschede.  Erstmals liegen im Hochsauerlandkreis auch zwei junge Leute wegen des Coronavirus im Krankenhaus - was eher ungewöhnlich ist. So geht es ihnen.

Das Coronavirus kann jeden infizieren und auch bei jüngeren Menschen schwere Symptome verursachen - allerdings gilt bisher: nur in seltenen Fällen. Entsprechend groß war die Anteilnahme im Hochsauerlandkreis, dass aktuell auch zwei unter 30-Jährige stationär behandelt werden müssen. Teilweise reagierten Menschen auch geschockt darüber. Wie geht es den beiden jungen Leuten, die erkrankt sind?

Nicht auf der Intensivstation

Der Krisenstab des Hochsauerlandkreises möchte dazu nicht ins Detail gehen - auch um die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen zu schützen. Auf Anfrage zu erfahren war jedoch, dass die beiden jungen Leute weder auf einer Intensivstation betreut werden müssen, noch dass sie beatmet werden müssen. Hinzu kommt: In beiden Fällen bestanden Vorerkrankungen.

Die Aufnahmekriterien für Patienten legten die Krankenhäuser selbst fest, „je nach Schwere der Symptomatik, unter Umständen auch aufgrund weiterer Erkrankungen“, hieß es dazu. Beatmet wird im Hochsauerland momentan - (Stand 22. März, mittags) eine ältere Person, alle anderen sind nicht darauf angewiesen. Am Wochenende waren mehr als 130 Personen registriert worden, die mit dem Coronavirus infiziert sind.

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