Tiere

Das glückliche Ende einer Tierrettung in Wenholthausen

Der Uhu nach seinem Fund in der Wenne. Inzwischen ist er wieder in Freiheit.

Der Uhu nach seinem Fund in der Wenne. Inzwischen ist er wieder in Freiheit.

Foto: Privat

Wenholthausen.  Bei aller Hoffnung - mit dieser guten Nachricht hatte niemand mehr gerechnet. Der Wenholthauser Uhu ist nun doch wieder in Freiheit.

Es ist eine gute Nachricht aus Wenholthausen, mit der bei aller Hoffnung eigentlich niemand mehr gerechnet hatte: Der verletzte Uhu, der im Mai hilflos in der Wenne gefunden worden war, konnte in dieser Woche wieder in die Freiheit entlassen werden.

Es war bereits der zweite Versuch, das Tier auszuwildern. Ein erster war wenige Tage nach dem Fund gescheitert, weil der Uhu flugunfähig war. Das Tier war dabei zunächst einfach in der Box sitzengeblieben. Bei einem leichten Anheben war der Uhu zwar herausgehüpft und hatte die Flügel ausgebreitet. Aber er konnte nicht abheben.

Große Freude

Daraufhin war das Tier in die Essenthoer Mühle gekommen. Der Betreiber der dortigen Ausgewöhnungsstation für Greifvögel und Eulen hatte sich seitdem um den Uhu gekümmert und war davon ausgegangen, dass das Tier nicht mehr ausgewildert werden kann.

Entsprechend groß war die Freude, dass der zweite Auswilderungsversuch in dieser Woche vom Erfolg gekrönt war. Das Tier ließ sich zwar minutenlang Zeit, bis es vom Boden abhob. Das allerdings ist nicht ungewöhnlich. Nachdem der Uhu sich ausgiebig umgeschaut hatte, flatterte er zur Freude von Nicole Flemke davon. Die Betreiberin der Eichhörnchen- und Bilchestation in Bremke hatte sich damals mit um die Rettung des Tieres gekümmert.

Im Gestrüpp verfangen

Gefunden worden war der Uhu im Mai von Anwohnern in der Wenne. Das Tier hatte sich im Gestrüpp verfangen und konnte sich selbst nicht mehr befreien. Seine Retter waren damals vom Geräusch der auf das Wasser schlagenden Flügel auf das Tier aufmerksam geworden.

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