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Die Freizeitmacher: Stand-Up-Paddling am Hennesee

Thomas Piechkamp vom Wassersportcenter am Hennesee bietet unter anderem Kurse im Stand Up Paddling an.   

Thomas Piechkamp vom Wassersportcenter am Hennesee bietet unter anderem Kurse im Stand Up Paddling an.  

Foto: Andreas Weller

Meschede.  Stand-Up-Paddling ist ein Sport für die ganze Familie – und leicht zu erlernen. Unsere Redaktion verlost einen Schnupperkurs für zwei Personen.

Stand-Up-Paddling ist ein Fitnesstraining unter freiem Himmel. Das Paddeln wirkt beruhigend und entspannend. Ein Sport für die ganze Familie - und ganz leicht zu erlernen. Das hört sich nach Ausprobieren an. Seit 2017 bieten Thomas und Petra Piechkamp am Wassersportcenter am Hennesee Stand-Up-Paddling-Kurse an.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in den Ferien?

Thomas Piechkamp: An der Ostsee. Da bin ich schon als Kind immer hingefahren und jetzt verbringe ich den Urlaub mit meiner Familie in der Lübecker Bucht bei Neustadt. Die Ecke ist etwas ruhiger, es gibt aber auch eine schöne Promenade und alles ist Rollstuhl gerecht. Wir haben eine schwerst behinderte Tochter und fühlen uns daher sehr wohl dort.

Wie sieht Ihr perfekter Tag aus?

Ich bin ein Frühaufsteher, auch in den Ferien. Nachdem wir in Ruhe gefrühstückt haben, gehe ich erst mal eine Runde aufs Board - zum Chillen. Ich fahre dann ganz ruhig und kann wunderbar entspannen. Zum Mittagessen geht es zurück zum Wohnwagen. Nachmittags sind wir gern mit dem Fahrrad unterwegs. Wir sind schon aktiv im Urlaub.

An welchen Urlaub erinnern Sie sich besonders gern zurück - und warum?

An unsere Aida-Kreuzfahrt im letzten Jahr. Wir hatten Silberhochzeit und sind vier Tage lang von Hamburg, nach Dover, Rotterdam und zurück nach Hamburg gefahren. Unsere Tochter war in der Zeit in der Kurzzeitpflege und wir hatten Zeit für uns Zwei, haben uns erholt, ein bisschen Wellness gemacht …

Was muss man beim Stand-Up-Paddling unbedingt mitgemacht haben?

Die vielen schönen Ecken des Hennesees entdecken. Man kann an manchen Stellen tief ins Wasser gucken und große Fische sehen, andere Stellen haben den Charakter einen Fjords in Norwegen.

Stand-Up-Paddling ist angesagt - warum?

Viele bringen das glaub aus dem Urlaub mit. In Süddeutschland und an der Ostsee gibt es Stand-Up-Paddling schon viel länger. Außerdem ist es ein schöner Ganzkörpersport für Menschen jeden Alters, also auch für die ganze Familie. Sobald Kinder sichere Schwimmer sind, können sie aufs Board steigen und unser ältester Kursteilnehmer war über 70. Jeder fährt nach eigener Kraft und kann die Natur genießen. Man kann dabei powern oder entspannen.

Ist Stand-Up-Paddling schwierig zu erlernen?

Nein, im Gegenteil. Es ist für Sportbegeisterte und für Ungeübte leicht zu erlernen. Balance halten ist wichtig und man muss locker in Hüfte und Knien sein.

Frage: Was muss man mitbringen, wenn man aufs Board möchte?

Nicht viel. Auch das ist das Schöne daran. Badesachen, Kappe und etwas zu trinken. Und Sonnencreme ist wichtig. Board und Paddle kriegt man bei uns.

Frage: Was müsste man in eine eigene Ausrüstung investieren?

Gute Boards fangen bei 500 Euro an. Wer auch im Winter fahren will, benötigt einen guten Neoprenanzug. Beides sollte man beim Fachhändler kaufen. Und ganz wichtig: Bevor es ins Wasser geht, sollten die angeschlagenen Baderegeln gelesen werden. Viele hier am Hennesee tun das nicht und kommen dann den Anglern oder Tauchern in die Quere.

Frage: Sind sie denn auch im Winter auf dem Wasser unterwegs?

Ja klar. Silvester zum Beispiel laden wir immer alle unsere Kunden zu einer Dankeschön-Runde ein.

>>> Verlosung: Unsere Redaktion verlost einen zweistündigen Schnupperkurs im Stand-Up-Paddling für zwei Personen im Wert von 70 Euro. Wer gewinnen möchte, schickt bis Freitag, 19. Juli, eine E-Mail an: meschede@westfalenpost.de, Betreff: Stand Up Paddling.

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