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Disney-Filme begeistern als Zeichentrick oder Live-Action

Das Dschungelbuch (The Jungle Book, USA 1967, Regie: Wolfgang Reitherman) mit Mogli  und dem Bär Balou   begeistert bis heute  vor allem durch seine Melodien.

Das Dschungelbuch (The Jungle Book, USA 1967, Regie: Wolfgang Reitherman) mit Mogli und dem Bär Balou begeistert bis heute vor allem durch seine Melodien.

Foto: Disney/Cinetext

Disney verfilmt seine Klassiker neu. In diesen Tagen kommt Dumbo, der fliegende Elefant ins Kino. Druckreif informiert über alte und neue Filme.

O h wie süß! Disney-Filme gehören zu unseren schönsten Kindheitserinnerungen und das, obwohl sie bereits gedreht wurden, bevor wir überhaupt auf der Welt waren. Das waren noch Zeiten! Druckreif hat mal zusammengestellt, wie es dazu kam und an welche Filme wir uns besonders gern erinnern.

Gründung von Walt Disney

1923 wurden die Filmstudios von Walt (Walter Elias) Disney gegründet. Er war ein US-amerikanischer Trickfilmzeichner und Filmproduzent und eine wichtige Persönlichkeit der Filmbranche des 20 Jahrhunderts. Es entstanden zahlreiche Meisterwerke wie zum Beispiel „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ (1937), „Bambi“ (1942), „Cinderella“ (1950), „Das Dschungelbuch“ (1967), „Susi und Strolch“ (1955), „101 Dalmatiner“ (1961). Die Zeichentrickfilme wurden früher noch überwiegend mit der Hand gezeichnet, dies ist auch in einigen Filmen noch zu erkennen. Einige Disney-Klassiker stellen wir genauer vor.

„Schneewittchen“ (1937)

Das klassische Volksmärchen wurde zum ersten Spielfilm der Walt-Disney-Studios und ein großer Erfolg. Der Film wurde mit einem Spezial-Oscar ausgezeichnet: einer großen Oscar-Statue und sieben symbolischen kleinen.

„Bambi“ (1942)

Wer kennt sie nicht die traurige Geschichte von dem kleinen Rehkitz Bambi. Die Mutter des Kleinen wird von einem Jäger erschossen. Im ursprünglichen Drehbuch sollte Bambi selbst erschossen werden, dies änderte Disney jedoch ab. Es gab für den Film drei Oscar-Nominierungen.

„Cinderella“ (1950)

Der Klassiker wurde ein weiterer Hit und bekam drei Oscar-Nominierungen. Um Kosten zu sparen, filmte man die Geschichte zuerst mit echten Schauspielern, vergrößerte die Aufnahmen dann und zeichnete anschließend darüber. Insgesamt dauerte so die Produktion etwa zwei Jahre.

„Das Dschungelbuch“ (1967)

Dieser Disney-Klassiker war der letzte, den Walt Disney noch selbst produzierte, bevor er während der Herstellungsphase am 15. Dezember 1966 starb. Insbesondere sind die Lieder von „Das Dschungelbuch“ sehr bekannt. Das wohl berühmteste Disney-Lied ist „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“.

Die Neuverfilmungen

Die neuen Disney-Filme sind heutzutage Animationsfilme, die am Computer animiert werden. So werden heute Zeichentrickfilme produziert. Früher wurde alles per Hand gezeichnet, was natürlich sehr viel länger dauerte. Auch Realverfilmungen der typischen Disney-Klassiker gibt es immer mehr in den Kinos.

2015 kam die Realverfilmung von „Cinderella“ in die Kinos. Im letzten Jahr tanzte die hübsche Emma Watson in „Die schöne und das Biest“ über die Leinwand. Auch wie „Cinderella“ eine sehr schöne Verfilmung mit wahnsinnig schönen Kostümen. Doch das ist erst der Anfang. In den nächsten Jahren plant Disney viele weitere „live-Action“ Filme, wie es im englischen heißt. Aktuell kommt „Dumbo“, der kleine Elefant in die Kinos. Darunter soll es auch Filme geben, die ganz ohne menschliche Helden auskommen, wie zum Beispiel „König der Löwen“.

Die Vorteile

Die Geschichten sind allen bekannt und haben bereits bewiesen, dass sie erfolgreich sein können. Das Wiedersehen mit „alten Bekannten“ ist ein echtes Erfolgsgeheimnis. Man kann in Kindheitserinnerungen schwelgen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Filme mit berühmten Schauspielern verfilmt werden und dadurch der Film nochmal bekannter wird. Mithilfe von Computeranimation lassen sich sprechende Tiere und phantastische Elemente gut umsetzen.

Fazit

Gerade Disney-Klassiker haben bewiesen, dass die alten Zeichentrickfilme, die noch per Hand gezeichnet wurden, authentischer erscheinen und dadurch eine ganz andere Magie und Fantasie herrscht. Es geht nicht darum, was am besten aussieht, sondern dass Emotionen beim Zuschauer geweckt werden und der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind.

Bei den neuen Filmen ist alles animiert und dadurch gehen die Emotionen teilweise verloren.

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