Polizei

Dreiste Flucht nach Unfall in Heringhausen

Trotz eines Hinweises der Polizei hat sich eine Frau nach einem Unfall in Heringhausen aus dem Staub gemacht.

Trotz eines Hinweises der Polizei hat sich eine Frau nach einem Unfall in Heringhausen aus dem Staub gemacht.

Foto: Friso Gentsch

Heringhausen.  Erst baut eine Frau in Heringhausen einen Unfall, dann verschwindet sie. Dreist: Die Polizei hatte sie angewiesen, auf die Beamten zu warten.

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Ein Vater meldet sich nach einem Verkehrsunfall seiner Tochter bei der Polizei. Die Polizei bittet den Mann, gemeinsam mit der Tochter an Unfallort zu warten. Als der Streifenwagen eintrifft sind die Unfallbeteiligten nicht mehr vor Ort. Die Polizei ermittelt jetzt wegen einer Verkehrsunfallflucht.

Was war geschehen?


Am Montag gegen 15.50 Uhr war eine 19-jährige Olsbergerin mit ihrem Auto auf der Landstraße 776 von Bestwig in Richtung Heringhausen unterwegs. Auf der regennassen Straße kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und krachte gegen die Leitplanke.

Zeugen kümmerten sich um die unverletzte Frau und informierten die Polizei. Die Fahrerin rief ihren Vater an. Der kam zur Unfallstelle und meldete sich ebenfalls bei der Polizei und erklärte, mit seiner Tochter nach Hause fahren zu wollen. Die Polizei wies ihn darauf hingewiesen, bis zum Eintreffen der Beamten mit seiner Tochter am Unfallort zu warten.

Vater und Tochter verschwunden

Als der Streifenwagen an der Landstraße eintraf, war der Vater mit der Fahrerin und dem Unfallauto nicht mehr vor Ort. Lediglich der Zeuge wartete auf die Polizei. An der Schutzplanke stellten die Beamten eine Beschädigung fest. Die weitere Unfallaufnahme erfolgte anschließend an der Halteranschrift der Familie.

„Unfallflucht ist unfair! Wer vom Unfallort flüchtet begeht eine Straftat, für die neben einer hohen Geldstrafe und Führerscheinentzug, in besonders schweren Fällen sogar eine Gefängnisstrafe droht“, schtreibt die Polizei in diesem Zusammenhang. Außerdem könne der Flüchtige den Kaskoschutz seiner Autoversicherung verlieren und von seiner Versicherung an der Begleichung des Fremdschadens beteiligt werden.

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