Diebstahl

Dreister „Strauchdieb“ in Heringhausen unterwegs

Fein säuberlich ausgegraben: Ein dreister „Strauchdieb“ buddelt Wildrosen aus, die ein Statement zwischen all den Weihnachtsbaumkulturen in Heringhausen sein sollten.

Fein säuberlich ausgegraben: Ein dreister „Strauchdieb“ buddelt Wildrosen aus, die ein Statement zwischen all den Weihnachtsbaumkulturen in Heringhausen sein sollten.

Foto: Privat

Heringhausen/Ostwig.  Dirk Miederhoff hat zwischen Heringhausen und Ostwig Wildrosen gepflanzt. Sie sollten eine Statement sein. Lange standen sie dort aber nicht.

Wochenlang hat Dirk Miederhoff am Ufer der Strecke zwischen Heringhausen und Ostwig nach und nach Wildrosen gepflanzt. Er wollte einen neuen Lebensraum für Bienen schaffen.

Mit der Dreistigkeit anderer Menschen hat er dabei nicht gerechnet: Von den zehn Pflanzen, die er in mühevoller Arbeit in die Erde gesetzt hat, war über Nacht eine verschwunden - fein säuberlich samt Wurzelballen ausgegraben. Was an der Stelle blieb, ist ein Loch in der Erde. „Ich möchte gar nicht wissen, in welchem Privatgarten die Pflanze gerade steht“, sagt Miederhoff verärgert.

Dabei geht es ihm weniger um die rund 20 Euro, die ihn die Pflanze gekostet hat. „Ich wollte mit den zehn Wildrosensträuchern auch ein Statement setzen zwischen all den Weihnachtsbaumkulturen“, sagt er. Der dreiste „Strauchdieb“ hat sich bei seiner Tat übrigens ziemlich beeilen müssen, um nicht erwischt zu werden, sagt Miederhoff. Ordentlich und unauffällig parken lässt sich an der Strecke nämlich nicht. „Der muss mit seinem Wagen mitten auf der Straße gestanden haben, während er gegraben hat“.

Wildkamera zeichnet den Täter auf

Womit der Täter wohl nicht gerechnet hat: Er ist von einer Wildkamera gefilmt worden und laut Miederhoff deutlich zu erkennen. Sein Angebot an den Täter: Wenn er den Strauch zurückbringt und so säuberlich wieder einpflanzt, wie er ihn ausgebuddelt hat, will er keine Anzeige erstatten.

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