Wetter

Es bleibt winterlich im Hochsauerlandkreis

Das Winterwetter bleibt uns in den Höhenlagen des Hochsauerlandes erhalten, verrät unser Wetterexperte Julian Pape.  Das Foto zeigt einen Wanderweg zwischen Meschede und Stimmstamm im Arnsberger Wald. 

Das Winterwetter bleibt uns in den Höhenlagen des Hochsauerlandes erhalten, verrät unser Wetterexperte Julian Pape.  Das Foto zeigt einen Wanderweg zwischen Meschede und Stimmstamm im Arnsberger Wald. 

Foto: Ute Tolksdorf / WP

Meschede  Das Wetter verspricht Abwechslung in den nächsten Tagen: Regen, Schnee, Sonne. Mit jedem Höhenmeter nimmt der Schnee aber weiter zu.

Die Wetterlage bleibt insgesamt winterlich, die Schneeniederschläge lassen vorerst aber nach. Am Donnerstag fallen zunächst noch einige Flocken, im Laufe des Tages zeigt sich auch die Sonne. Bis zum Samstag dann trocken, Sonntag neue Niederschläge.

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Das Wetter für das Ruhrtal:

Direkt an der Ruhr ist der Schnee des vergangenen Wochenendes meist wieder abgetaut, darauf fallen bis zum Donnerstagmorgen noch einige schwache Schneeschauer. Diese sorgen hier allerdings nur für eine sehr dünne weiße Auflage. Mit jedem Höhenmeter den Berg hinauf nimmt die Schneedecke aber zu und beträgt auf den Höhen des Arnsberger Waldes rund 20 cm. Die letzten Schneeflocken der Wetterfront vom Dienstag ziehen nun nach Süden ab und dann kann sich am Donnerstagnachmittag auch mal die Sonne zeigen. Die Momente sind aber nur kurz, ab 500 m Höhe herrscht dazu meist leichter Dauerfrost. An der Ruhr werden 1 oder 2 Grad plus gemessen. In der Nacht zu Freitag lockern die Wolken dann zeitweise auf und die Temperaturen sinken allgemein in den Frostbereich ab. Sollte es in höher gelegenen Tälern, welche schneebedeckt sind, für längere Zeit auflockern, können die Werte auch unter -5 Grad fallen. Freitag und Samstag setzen das insgesamt ruhige Winterwetter fort. Bei einer zumindest dünnen Schneedecke bleibt die insgesamt winterliche Stimmung erhalten, ihren Teil dazu trägt die Sonne bei, welche sich zumindest hin und wieder zeigen kann. In der Nacht von Samstag auf Sonntag endet dann die ruhige Wetterphase wieder und aus Westen kommen die ersten schwachen Schneefälle auf, welche sich am Tag ausbreiten. Die Schneefallgrenze bleibt dabei zunächst noch in Talnähe.

Das Wetter im Schmallenberger Sauerland:

30-40 cm stark ist die Schneedecke aktuell in den höchsten Lagen des Schmallenberger Sauerlandes, so beispielsweise entlang des Hunaukammes sowie von Jagdhaus bis zum Albrechtsplatz. Dies ist immerhin die größte Schneehöhe seit Ende Januar 2019 und damit seit rund zwei Jahren. Auch die Tallagen entlang von Lenne und Wenne haben am Mittwoch wieder Schneeflocken gesehen, hier ist die Schneedecke aber insgesamt doch sehr dünn. In den kommenden drei Tagen bestimmt nun das Hoch „ANTJE“ unser Wetter. Da gleichzeitig kalte Luft aus Osteuropa herangeführt wird stellt sich hochwinterliches Wetter ein. Die Temperaturen klettern in einer Höhenlage von 700 m nicht mehr über -4 Grad und auch in den tiefsten Lagen wird der Gefrierpunkt teils nicht erreicht. Dazu wechseln sich meist freundliche Phasen mit dichter Bewölkung ab, einzelne Schneeflocken bleiben die absolute Ausnahme. Spannend sind zudem die Nachttemperaturen, denn wenn es über der Schneedecke für längere Zeit aufklart sind Temperaturen um oder unter -10 Grad möglich. Eine neuerliche Wetteränderung steht dann erst wieder in der Nacht zu Sonntag bevor. Ein neues Tief versucht die Kaltluft über dem Sauerland zu verdrängen und dies geschieht mit Schnee-, und Schneeregenfällen. Voraussichtlich steigen die Temperaturen dabei nur sehr zögerlich über den Gefrierpunkt, so dass es insgesamt oft winterlich bleibt.

Instagramer in Schmallenberg posieren für das perfekte Foto

Trend für die nächste Woche:

Die Spannung beim Wetter steigert sich in der kommenden Woche immer weiter. So erwarten wir einen neuerlichen Kaltluftausbruch, welcher sich seinen Weg auf dem Atlantik immer weiter nach Süden bahnt. Dort kommt er aber in Berührung mit einem weiteren Tief und gemeinsam lenken sie vorübergehend deutlich mildere Luft heran. Somit muss auch in den Höhenlagen mit Tauwetter gerechnet werden. In der 2. Wochenhälfte kommt die kalte Luft dann aber wieder zurück, so dass es zumindest auf den Bergen zügig wieder winterlich werden sollte. Durch die großen Temperaturunterschiede sind auch stürmische Böen und größere Niederschlagsmengen möglich. Mehr unter www.wetter-sauerland.de.

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