Finanzen

Eslohe: Gute und schlechte Nachrichten bei den Gebühren

Die Lenkungsgebühr für den Sperrmüll will die Gemeinde Eslohe weiterhin beibehalten.

Die Lenkungsgebühr für den Sperrmüll will die Gemeinde Eslohe weiterhin beibehalten.

Foto: Michael Kleinrensing

Eslohe.  In Eslohe stehen die Gebühren für das kommende Jahr fest. Dabei gibt es gute und schlechte Nachrichten.

Esloher Politik und Verwaltung haben sich mit den Gebühren für das kommende Jahr beschäftigt. Dabei gibt es gute und schlechte Nachrichten.

Straßenreinigung

Für den Winterdienst werden aktuell 99 Cent pro laufendem Frontmeter Grundstücksfläche fällig. Im kommenden Jahr sollen es nur noch 61 Cent sein. „Eine deutliche Senkung“, wie Bürgermeister Stephan Kersting in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses betonte. Ähnlich sieht es bei der Sommerreinigungsgebühr aus. Sie liegt aktuell bei 77 Cent pro laufendem Frontmeter. Im nächsten Jahr sollen es nur noch 58 Cent sein.

Müll

Erhöhungen wird es hingegen bei den Abfallentsorgungsgebühren geben. Für die 80-Liter Restmülltonne steigt die Gebühr von 116,70 Euro auf 121,22 Euro. Für das 120-Liter-Gefäß werden statt wie bisher 146,64 Euro künftig 151,53 Euro fällig. Der große 240-Liter-Behälter schlägt aktuell mit 237,91 zu Buche. Im kommenden Jahr werden es 243,85 Euro sein. Dafür aber wird es beim Biomüll günstiger werden. So sehen die Gebühren aktuell aus: 84,39 Euro für die 80-Liter-Tonne, 109,52 Euro für die 120 Liter-Tonne, 185,89 Euro für die 240-Liter-Tonne. Sinken werden die Gebühren wie folgt: 83,44 Euro für die 80-Liter-Tonne, 107,50 für die 120-Liter-Tonne sowie 180,66 Euro für die 240-Liter-Tonne.

Sperrmüll und Papier

Die Lenkungsgebühr für den Sperrmüll, die die Gemeinde erst vor wenigen Jahren eingeführt hat, bleibt weiterhin unverändert in Höhe 20 Euro bestehen. Für die Papiertonne wird wie bisher keine separate Gebühr erhoben.

Abwasser

Die Schmutzwassergebühr wird in der Gemeinde Eslohe im kommenden Jahr um 10 Cent von 2,88 Euro pro Kubikmeter auf 2,98 Euro steigen. Die Niederschlagswassergebühr wird ebenfalls minimal erhöht: von derzeit 31 Cent pro Quadratmeter abflusswirksamer Grundstücksfläche auf auf 32 Cent. Im Zuge der Abwassergebührenkalkulation sind ebenfalls die Gebühren für die Klärschlammentsorgung ermittelt worden. Der kalkulierte Gebührensatz beträgt für das Jahr 2020 demnach 79,18 Euro je Kubikmeter abgefahrenem Klärschlamm. Derzeit sind es 75,40 Euro.

  • Die Gemeinde Eslohe hatte die Abfallentsorgung zum 1. Januar des Jahres 2016 europaweit ausgeschrieben. Der Vertrag wurde für den Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2020 mit der Firma Remondis geschlossen.
  • Die Gemeinde beabsichtigt nun, die einmalige Verlängerungsoption zu einer zweijährigen Vertragsverlängerung in Anspruch zu nehmen. „Das Entsorgungssystem hat sich bewährt“, sagt Bürgermeister Kersting.
  • Damit wären neue Entsorgungsverträge zur Einsammlung und Transport zum 1. Januar 2023 zu schließen. Für die Gemeinde bedeutet das eine erneute europaweite Ausschreibung im Laufe des Jahres 2022.
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