Bauarbeiten

Gastronomie am Winziger Platz kann endlich Terrassen öffnen

Die Bäckerei Franzes hat die Terrasse am Winziger Platz in Meschedegeöffnet, seitdem die Pflasterarbeiten fertiggestellt sind.

Die Bäckerei Franzes hat die Terrasse am Winziger Platz in Meschedegeöffnet, seitdem die Pflasterarbeiten fertiggestellt sind.

Foto: Laura Nowicki

Meschede.   Die Pflasterarbeiten am Henne-Ruhr-Markt sind so gut wie beendet. Die Außengastronomie kann endlich starten. Und so geht es weiter.

Kaffeetrinken in der Sonne. Frühstücken unter freiem Himmel. Tapas und Wein draußen genießen. Die Pflasterarbeiten am Winziger Platz sind endgültig so weit fertig, dass die Gastronomen Tische und Stühle nach draußen stellen können. Der Platz kann sich endlich mit Leben füllen.

„Störend ist leider immer noch der Baulärm“, sagt Thomas Franzes von der gleichnamigen Bäckerei. Letzte kleine Pflasterbereiche müssen noch fertig gestellt werden und auch am Gebäude sind die Arbeiten an Fassade und Decke noch nicht endgültig beendet.

Störender Baulärm

Seit dem 12. April hat die Bäckerei Franzes im Henne-Ruhr-Markt die nagelneue Bestuhlung - schwere Holzmöbel - bereits draußen stehen. Allerdings waren die Arbeiten rundherum zu diesem Zeitpunkt noch in vollem Gange. „Hätte ich das gewusst, hätte ich die Möbel später liefern lassen“, sagt Franzes. Gerade die Schneidearbeiten der Steine seien sehr laut und unangenehm gewesen. „Das ist schon ärgerlich. Ich hoffe, dass bald endlich alles fertig ist.“ Und Franzes hofft, dass nicht randaliert wird, denn die sperrigen Möbel könnten nicht jeden Abend hereingeholt werden.

Bis zum Mai-Sonntag soll alles fertig sein

Dazu sagt Jörg Fröhling, Pressesprecher der Stadt Meschede: „Im Bereich des Winziger Platzes wird nun zunächst der Bereich zwischen Parkdeck und Sparkassengebäude gepflastert, anschließend folgt der kleine, noch freie Bereich in der Mitte des Platzes.“ Spätestens zum Mai-Sonntag am 5. Mai soll der komplette Platz nutzbar sein.

56 Plätze laden bei Franzes zum Sitzen ein, etwa 30 sind es beim Brazil und noch mal 24 bei Casa Conchita. „Für uns ist das Terrassengeschäft ganz wichtig“, sagt Michael Heinemann vom Casa Conchita. Das Lokal liegt etwas ums Eck. „Wir haben dadurch eine ganz andere Außenwirkung, wir werden viel besser gesehen.“ Pünktlich zum Oster-Wochenende konnte Michael Heinemann die Terrasse aufbauen. Das war bei dem schönem Wetter auch unbedingt notwendig. „Wenn die Sonne scheint, wollen die Leute einfach draußen sitzen“, sagt Heinemann.

Gutes Geschäft am Oster-Wochenende

Mit dem Geschäft am Oster-Wochenende war er zufrieden. Die Terrasse kann Heinemann bei Bedarf noch vergrößern - „wir haben die Fläche bis zum Platz angemietet - also an der Rückseite des jetzigen Baubüros entlang.“ Dort soll am Mai-Sonntag auch ein Straßenverkauf stattfinden.

Zuletzt gepflastert wurde der Bereich vor dem Brazil. „Die Arbeiten sind in letzter Minute fertig geworden“, sagt Inhaber Dennis Kramer. „Am Gründonnerstag konnten wir dann endlich Tische und Stühle raus stellen.“ Pünktlich zum vereinbarten Termin und pünktlich zum langen, sonnigen Wochenende.

Ganz besondere Atmosphäre

„Das Oster-Wochenende war schon ganz gut“, resümiert Kramer. Die zwei Wochen davor seien dafür „eine Katastrophe“ gewesen. Eine Woche war das Brazil komplett geschlossen, eine weitere Woche sei wegen des Baulärms kaum ein Gast gekommen. „Das Terrassengeschäft ist für uns auch deshalb so wichtig, weil wir die gesamte Fensterfront öffnen können“, erklärt Dennis Kramer. Das schaffe eine ganz andere Atmosphäre.

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