Höhenrettung

Gleitschirmflieger hängt stundenlang 20 Meter hoch im Baum

Die Rettungskräfte an der Einsatzstelle mitten im Wald.

Die Rettungskräfte an der Einsatzstelle mitten im Wald.

Foto: Frank Selter

Oesterberge.  In Oesterberge ist ein Gleitschirmflieger abgestürzt. Die Bergwacht Winterberg muss den Mann aus 20 Metern Höhe retten.

In Oesterberge bei Wenholthausen ist am späten Donnerstagnachmittag ein Gleitschirmflieger abgestürzt und in einem Baum gelandet. Gegen 16.40 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden, um den Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien. Die Rettungsarbeiten dauerten bis zum Abend. Die Bergwacht aus Winterberg musste den weitgehend unverletzten Mann zu Boden zu holen.

Schwierige Rettungsarbeiten

Die Rettungsarbeiten gestalteten sich in dem extrem steilen Waldstück ziemlich schwierig.

Im Einsatz waren neben der Bergwacht aus Winterberg, die Löschgruppe Wenholthausen sowie der Löschzug Eslohe. Die Drehleiter aus Meschede war ebenfalls ausgerückt, kam vor Ort aber nicht zum Einsatz.

Thermik und Wind

Der Vorfall war nicht der erste dieser Art. Unter Gleitschirmfliegern gelten diese Vorfälle nicht als Absturz, sondern als Landung in einem Baum, die aufgrund der Thermik und aufkommender Winde immer mal wieder vorkommt. Solche Landungen sind nicht zwangsläufig mit einem Großaufgebot an Rettungskräften verbunden.

Die Markshöhe bei Oesterberge ist ein beliebter Startplatz bei diesem Wetter. Während der Rettung konnte der Flugbetrieb nach einer kurzen Unterbrechung weitergehen.

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