Druckreif

Hiermit kannst du starten: Tipps für ein nachhaltiges Leben

Nachhaltiges Handeln kann schon im Haushalt beginnen.

Nachhaltiges Handeln kann schon im Haushalt beginnen.

Foto: Lara Rickert

Irgendwer muss ja anfangen. Druckreif hat euch fünf Tipps für ein nachhaltiges Leben zusammengestellt, die wirklich jeder beherzigen kann.

Nachhaltig leben. Aber wie? Was viele heutzutage als schwer erachten, ist einfacher als gedacht, denn Nachhaltigkeit in das Alltags- und Konsumleben zu integrieren, kann schon durch kleine Veränderungen gelingen, mit denen viel bewirkt werden kann. Und siehe da: im Endeffekt ist es doch gar nicht so schwer, oder? Diese fünf Tipps können dir dabei helfen, einen nachhaltigen Lebensstil zu verfolgen.

Für den Hinterkopf:

Seit dem Jahr 2000 wurde so viel Plastik produziert, wie in insgesamt all den Jahren davor. Ein Drittel davon gelangt in die Umwelt.

Jeder Deutsch e produziert jährlich 37 Kilogramm Plastikmüll, wohingegen es im Jahre 2005 sogar noch 30 Prozent weniger waren.

Menschen nehmen weltweit durchschnittlich 2000 kleine Plastikteilchen pro Woche auf, das einem Gewicht einer Kreditkarte von fünf Gramm entspricht.

In Deutschland werden pro Kopf jedes Jahr 82 Kilogramm Müll weggeworfen, die noch verzehrbar wären. Das entspricht etwa zwei vollen Einkaufswagen im Wert von 235 Euro.

1,4 Millionen Menschen in Deutschland folgten am 20. September 2019 der Klimaschutzbewegung Fridays for Future“ , um Politiker zum Handeln anzuregen. 2020 waren es deutlich weniger, die sich am sechsten globalen Klimastreik am 25. September unter dem Motto „Kein Grad weiter!“ beteiligten.

Und das sind unserer Tipps:

1. Bus, Bahn und Fahrrad

Ja, Autofahren ist bequem, denn es bringt einen meist schneller und einfacher an’s Ziel, als jede andere Transportmöglichkeit, doch fügt es dem Klima große Schäden zu. Wenn du gar nicht darauf verzichten kannst, versuche es mal mit Car-Sharing oder der Bildung von Fahrgemeinschaften. Noch besser wäre es aber, so oft wie möglich auf Bahn, Bus oder Fahrrad umzusteigen, um von A nach B zu kommen, auch wenn es vielleicht nicht die angenehmste Möglichkeit ist.

2. Regional und saisonal

Achte beim Kauf von Lebensmitteln besonders darauf, dass es sich um saisonale und regionale Produkte handelt, denn sie benötigen nur einen kurzen Transportweg und schaden somit weniger der Umwelt. Regionale Produkte bieten dir zudem Gewissheit darüber, aus welchem Teil der Region sie genau herkommen. Um saisonal einzukaufen, ist ein Blick in den Saisonkalender besonders hilfreich. Dort siehst du genau, welche Lebensmittel in welchem Monat Saison haben.

3. Einkaufstaschen

Auch wenn viele Supermärkte mittlerweile auf Plastiktüten verzichten, gibt es dennoch die Möglichkeit, sich sich bei jedem Einkauf eine neue Einkaufstüte zuzulegen. Um das zu vermeiden, versuche beim Einkaufen deine eigenen Einkaufstaschen, Stoffbeutel oder mehrfach verwendbaren Tüten mitzunehmen. So tust du nicht nur deinem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt etwas Gutes.

4. Wegwerfen

Sobald das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist, landen viele Lebensmittel im Müll. Allerdings sind viele Produkte auch über dieses Datum hinaus noch genießbar. Bevor du also etwas wegschmeißt, prüfe zunächst erst, ob das überhaupt schon nötig ist. Achte auch darauf, deine Einkäufe zu planen, um den Kauf unnötiger Produkte zu vermeiden, die letztendlich sowieso im Kühlschrank liegen bleiben.

5. Kleidung

Weniger wegzuwerfen gilt auch im Bereich Kleidung. Nachhaltig ist es, Kleidung so lange wie möglich zu tragen und sie nicht direkt zum nächsten Altkleidercontainer zu bringen. Versuche doch mal nach dem Motto „aus alt mach neu“ zu handeln, wer weiß, was du damit aus deinen Kleidungsstücken noch machen kannst. Aber auch Secondhand-Kleidung oder Kleidertauschportale können sehr nützlich sein. Solltest du aber doch neue Kleidung kaufen wollen, achte auf Gütesiegel, wie zum Beispiel das GOTS- oder Fairtradesiegel.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben